Wohnungsbestand der Kreisbau ist stabil

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Kreisbau Ostalb

11. Ordentliche Mitgliederversammlung der Kreisbau Ostalb.

Aalen-Hofen. Während der jährlichen Mitgliederversammlung der Kreisbau Ostalb in der Glück-Auf-Halle in Hofen wurde das Geschäftsjahr 2020 erfolgreich abgeschlossen. Vorstand Georg Ruf konnte positive Ergebnisse und Zahlen präsentieren. In Zeiten der Pandemie verzeichnete die Kreisbaugenossenschaft Ostalbeinen Jahresüberschuss von 878 782 Euro. Die Eigenkapitalquote des Unternehmens konnte auf 35,62 Prozent gesteigert werden. Die Mitglieder erhalten eine Dividende von drei Prozent. Trotz der anhaltenden Corona-Pandemie befindet sich die Kreisbau Ostalb in allen Geschäftsbereichen in einer gesunden Wachstumsphase.

Stabwechsel

Zum 1. September 2021 wurde in der Genossenschaft der geplante Vorstandswechsel vollzogen. Die Nachfolge von Georg Ruf als hauptamtlicher Vorstand übernahm der ehemalige Bürgermeister der Gemeinde Unterschneidheim Nikolaus Ebert. Nach über zehn Jahren als hauptamtlicher Vorstand hat Georg Ruf in die nebenamtliche Vorstandsfunktion gewechselt, in der bisher Ottmar Schweizerfungierte. Ottmar Schweizer wurde aufgrund des Erreichens der Altersgrenze in den Ruhestand verabschiedet. Aufsichtsratsvorsitzender Peter Traub dankte auch Georg Ruf für dessen hauptamtliche Tätigkeit bei der Kreisbau Ostalb ausgesprochen.

Bauträgergeschäft: Projekte

Im Jahr 2020 zeichnete sich weiterhin eine hohe Nachfrage nach Immobilien ab. Unter anderem konnte das Projekt im Stadtoval in Aalen im Sommer 2020 erfolgreich abgeschlossen werden. Nach der planmäßigen Fertigstellung aller Bauprojekte in 2020 weisen die momentan laufenden Projekte Ellwangen, Lindach und Iggingen auf eine weiterhin starke Bauträgertätigkeit hin. In Iggingen sind bereits alle Wohnungen verkauft. In Mögglingen wird das Baugebiet Hofacker, mit der Nutzung von Erdwärme, entstehen. Bei diesem Projekt werden neue Maßstäbe gesetzt. „Wir möchten versuchen, wenn die Gebäude später in Betrieb gehen, diese klimaneutral betreiben zu können“, so Georg Ruf.Die Erschließungsarbeiten sind auf das Frühjahr 2022 geplant. Weitere hochwertige Neubauwohnungen sind beim Bauprojekt in Bopfingen sowie Schechingen geplant.

Bestandsvermietung gefragt

Trotz der Auswirkungen der Corona-Pandemie konnten alle Wohnungen fristgerecht vermietet werden. Die Gesamtleerstandsquote hat sich durch die geplanten Sanierungen leicht erhöht, war aber absolut im gewollten Bereich. Das neu eingeführte digitale Bewerbungsverfahren trug zu einer Erleichterung der Prozesse bei. Die Kreisbau Ostalb hat momentan einen hohen Eigenbestand an Immobilien. „Unser Wohnungsbestand ist stabil“, so Georg Ruf. Zum 31. Dezember 2020 konnten 630 Wohnungen und 32 gewerblich genutzte Einheiten verzeichnet werden. In den Gebäudebestand wurden in den letzten Jahren hohe Investitionen getätigt. Dieser Weg soll stetig weitergeführtwerden, um allen Mietern einen angemessenen Wohnraum zur Verfügung stellen zu können und den Qualitätsstandard dadurch weiterhin zu gewährleisten. „Wir haben in den letzten Jahren alle Gebäudegrundsaniert. Wir legen großen Wert auf die energetische Sanierung, denn alles was wir dortinvestieren, spart unser Mieter an Nebenkosten“, so Georg Ruf.

Weiterhin im Wachstum

Insgesamt befinden sich im Berichtsjahr 689 (VJ 655) Objekte für Dritte in der Verwaltung der Genossenschaft. Einen wesentlichen Teil der Steigerung trugen die Neubauprojekte der Genossenschaft bei, welche planmäßig fertig gestellt wurden. Auch im Hinblick auf die Zukunft wird ein weiteres Wachstum aufgrund eigener Bauprojekte erwartet. „Wir haben Zuwachs und werden auch weiterhin Zuwachs erhalten“, so Georg Ruf. Eine weitere signifikante Erhöhung konnte bei der Nachfrage von Zwischenvermietungen und Mietverwaltungen festgestellt werden. Die Kreisbau Ostalb wachse stets weiter als zuverlässiges Dienstleistungsunternehmen.

Entlastung

Die Mitgliederversammlung beschloss einstimmig die Feststellung des Jahresabschlusses und nahm den Vorschlag zur Verwendung des Bilanzgewinns von 790 903 Euro an. Dies führt zur Ausschüttung einer Dividende von 3,0 Prozent. Der Vorstand sowie der Aufsichtsrat wurden einstimmig entlastet.

Zum Aufsichtsrat gewählt

Die Aufsichtsräte werden auf eine Dauer von drei Jahren gewählt. Zur Wiederwahl stellten sich Dr. Joachim Bläse sowie Nadja Finckh. Landrat Pavel konnte aufgrund der satzungsgemäßen Altersgrenze nicht mehr in den Aufsichtsrat gewählt werden. Als Nachfolgerin stellte sich Stephanie Eßwein zur Wahl. Alle zwei Bewerber und die Bewerberin wurden einstimmig gewählt. Landrat Klaus Pavel wurde nach über 20 Jahren im Aufsichtsrat und als Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender mit einem Dank verabschiedet.

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