Zahl der Rauschtrinker wächst

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Die Zahl der Rauschtrinker in Baden-Württemberg ist weiter gestiegen. Aktuellen Daten der KKH Kaufmännische Krankenkasse zufolge wurden dort im vergangenen Jahr rund 37 Prozent mehr Versicherte wegen einer Abhängigkeit, Entzugserscheinungen, eines akuten Rausches oder psychischer Probleme aufgrund von Alkohol ärztlich behandelt als noch zehn Jahre zuvor.

Durch die Corona-Krise habe sich die Situation zugespitzt:

Aalen. Die Zahl der Rauschtrinker in Baden-Württemberg ist weiter gestiegen. Aktuellen Daten der KKH Kaufmännische Krankenkasse zufolge wurden dort im vergangenen Jahr rund 37 Prozent mehr Versicherte wegen einer Abhängigkeit, Entzugserscheinungen, eines akuten Rausches oder psychischer Probleme aufgrund von Alkohol ärztlich behandelt als noch zehn Jahre zuvor.

Durch die Corona-Krise habe sich die Situation zugespitzt: So hat eine von der KKH beauftragte forsa-Umfrage gezeigt, dass fast ein Viertel der regelmäßigen Alkoholkonsumenten seit der Pandemie häufiger zur Flasche greift. "Es ist nichts dagegen einzuwenden, wenn gesunde Menschen hin und wieder ein Glas Rotwein zum Essen oder ein kleines Bier trinken,", sagt Thomas Hilmer vom KKH-Servicezentrum in Aalen. Doch laut Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bewegen sich gesunde Frauen bereits bei mehr als 0,3 Liter Bier und gesunde Männer bei mehr als 0,6 Liter Bier pro Tag im gesundheitlich riskanten Bereich. "Mindestens zwei Tage in der Woche sollten alkoholfrei sein", betont Hilmer.

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