Zeiss-Werksbus bis 30. Juni für weitere Firmen nutzbar

Die Pilotphase wurde um ein weiteres halbes Jahr verlängert. Was Sie wissen müssen.

Oberkochen. Mitarbeiter anderer Firmen in Oberkochen können weiterhin mit dem Zeiss-Werksbus fahren. Die Pilotphase wird bis Donnerstag, 30. Juni verlängert: Das teilt die IHK Ostwürttemberg in einer Pressemeldung mit.

Die Arbeitsgruppe betriebliches, beziehungsweise behördliches Mobilitätsmanagement (AG BMM) - innerhalb des 2020 aufgelegten Mobilitätspakts Aalen/Heidenheim - hat in Gesprächen mit der Firma Zeiss die Nutzung der Werksbusse, die seither nur Zeiss-Mitarbeitenden zur Verfügung standen, auch für Mitarbeitende anderer Firmen ermöglicht. Nachdem von Zeiss die Zusage gekommen war, wurde die vorerst für ein halbes Jahr bis Ende 2021 vorgesehene Pilotphase um ein weiteres halbes Jahr bis Ende Juni 2022 verlängert. Schon im Sommer 2021 wurde bei in Oberkochen ansässigen Firmen das Interesse für eine Nutzung abgefragt. Die Firmen C.D. Wälzholz, Günther+ Schramm sowie, Leitz waren interessiert.

Das Landratsamt Ostalbkreis als Genehmigungsbehörde erteilte unbürokratisch die Zusage und klärte die Rahmenbedingungen mit den beteiligten Busunternehmen Beck+Schubert (Aalen-Ebnat), Peter Botschek (Kirchheim am Ries) und OVA (Aalen) ab.

Froh über die Verlängerung

Thilo Rentschler, Hauptgeschäftsführer der IHK Ostwürttemberg, sagt: „Wir sind froh, dass diese sinnvolle Maßnahme nun verlängert wurde. Dank gebührt an erster Stelle der Firma Zeiss, aber auch allen anderen Beteiligten am Mobilitätspakt. Interessant wird sein, welche Resonanz dieses Pilotprojekt weiter erfährt und ob es eine funktionierende Alternative zum motorisierten Individualverkehr darstellen kann.“ Rentschler betont, dass weitere Maßnahmen folgen sollen, um die Ziele des Mobilitätspakts Aalen/Heidenheim erreichen zu können.

Kostenlos nutzbar

Seit Sommer 2021 können alle Mitarbeitenden der drei Oberkochener Firmen kostenlos in den Zeiss-Werksbussen mitfahren. Beim Einstieg in den Bus ist lediglich ein Firmenausweis vorzuzeigen. Weitere Unternehmen in Oberkochen können künftig gerne dieses Angebot der nutzen. Dies liegt im Interesse aller Beteiligten beim Mobilitätspakt Aalen/Heidenheim beziehungsweise der zuständigen Arbeitsgruppe. Ziel ist, die bestehenden Werksbusse dauerhaft gut auszulasten und als weiteren Schritt neue Werksverkehr-Linien zu etablieren.

„Dies ist ein weiterer wichtiger Schritt zur Reduzierung des Verkehrs auf der Achse Aalen-Oberkochen-Heidenheim, der hoffentlich gut angenommen wird“, so Landrat Dr. Joachim Bläse. „Herzlichen Dank an die Firma Zeiss für ihr Entgegenkommen“. Firmen, die an dem Angebot interessiert sind, können sich an Alexander Paluch, Ansprechpartner der Arbeitsgruppe bei der IHK Ostwürttemberg, unter paluch@ostwuertteberg.ihk.de wenden.

Das ist der Mobilitätspakt: Mit dem im Oktober 2020 aufgelegten Mobilitätspakt⋌Aalen /Heidenheim sollen spürbare Verbesserungen hin zu einer nachhaltigen und modernen Mobilität gelingen. Unter der politischen Leitung des Ministeriums für Verkehr in Baden-Württemberg haben sich das Regierungspräsidium Stuttgart, die Landkreise Heidenheim und Ostalbkreis, die Städte Aalen, Heidenheim und Oberkochen, die Gemeinde Königsbronn, die Unternehmen Zeiss, Voith, Paul Hartmann, die Hochschule Aalen, der Regionalverband Ostwürttemberg die IHK Ostwürttemberg sowie die Nahverkehrsgesellschaft des Landes dem Pakt angeschlossen.

Weitere Infos unter: aa-hdh.mobilitaetspakt-bw.de

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