Ziel: Einzug in weitere Gemeinderäte

AfD-Kreisverband Ostalb hält Klausurtagung ab und plant eine bessere Vernetzung der einzelnen Gremien

Aalen. Am vergangenen Wochenende trat der Vorstand des AfD-Kreisverbandes Ostalb zu einer Klausurtagung zusammen. Vertreten waren neben den Vorstandsmitgliedern auch alle  kommunalen Mandatsträger aus Gemeinderat Aalen, Kreistag und Regionalverband, sowie der Landtagsabgeordnete des Wahlkreis Schwäbisch Gmünd, Ruben Rupp.

Auf der Klausurtagung wurden die aktuellsten Themen auf kommunaler Ebene besprochen, sowie die jeweilige Haltung der AfD zu den einzelnen Positionen definiert. Besonders ärgerlich empfindet die AfD, dass der geplante Fußgängersteg in Aalen erneut teurer wird und das Kombibad mittlerweile "jedweden finanziellen Rahmen sprengt". Genau davor hatte die AfD in der Vergangenheit stets gewarnt und sei nur belächelt worden. „Jetzt haben wir den Salat“, so Stadtrat Marcus Waidmann, welcher auf Aalen noch weitere „finanzielle Tretminen“ zukommen sieht, die der ehemalige Oberbürgermeister Thilo Rentschler hinterlassen habe.

Weitere Themenfelder waren die aktuelle Situation an den Schulen, der geplante Albaufstieg, um Unterkochen vom Verkehr zu entlasten, wobei hier die sogenannte Pulverturmtrasse favorisiert werde. Außerdem die gesamte finanzielle Situation im Kreistag wie im Gemeinderat Aalen.

Für die anstehenden Kommunalwahlen im Jahr 2024 gibt die AfD-Ostalb als Ziel aus, die bisherigen Gremien, Kreistag, Gemeinderat Aalen und Regionalverband weiterhin in Fraktionsstärke zu besetzen, sowie in den Stadtrat von Schwäbisch Gmünd und Ellwangen einzuziehen. In Sachen Corona-Politik spricht sich der AfD-Kreisverband Ostalb ganz klar für die sofortige Beendigung aller Maßnahmen aus. Darunter falle auch die Maskenpflicht in allen Bereichen des öffentlichen Lebens und Einrichtungen. Nichts rechtfertige weitere Einschränkungen. Auch die Debatte über beziehungsweise die Einführung einer allgemeinen oder spartenbezogenen Impfpflicht lehnt die AfD-Ostalb entschieden ab. Freiwilligkeit sei hier das Gebot der Stunde.

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