Zoll überprüft Gastro-Auslieferer

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Zollbeamtinnen und Zollbeamte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit haben am vergangenen Wochenende neun Gastronomiebetriebe und 58 Fahrer überprüft, die für diese als Auslieferer tätig waren, wie das Hauptzollamt Ulm am Dienstag in einem Schreiben mitteilte. "In einem Fall leiteten die Zöllner ein Strafverfahren wegen Mindestlohnverstoßes gegen den Arbeitgeber ein, weil er seinem Fahrer nur sechs Euro pro Stunde zahlte.

Ulm. Zollbeamtinnen und Zollbeamte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit haben am vergangenen Wochenende neun Gastronomiebetriebe und 58 Fahrer überprüft, die für diese als Auslieferer tätig waren, wie das Hauptzollamt Ulm am Dienstag in einem Schreiben mitteilte.

"In einem Fall leiteten die Zöllner ein Strafverfahren wegen Mindestlohnverstoßes gegen den Arbeitgeber ein, weil er seinem Fahrer nur sechs Euro pro Stunde zahlte. Der Mann gab an, bereits über ein Jahr dort beschäftigt zu sein", so der Zoll.

Bei zwei weiteren Fahrern bestehe der Verdacht, sie würden parallel zur Beschäftigung noch Sozialleistungen beziehen und dies gegenüber der Agentur für Arbeit nicht mitgeteilt haben, teilte das Hauptzollamt Ulm weiter mit. Die Ermittlungen dazu dauern laut Schreiben an.

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