Zum Tode des Trompeters Roy Hargrove

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Am 2. November im Alter von 49 Jahren gestorben: Roy Hargrove, hier in Aalen bei der Gala der Stars 2011.

Der amerikanische Musiker und Grammy-Gewinner gehörte zu den Größen des Aalener Jazzfestes.

"Wo erlebt man das schon, dass zu vorgerückter Stunde ein weltbekannter Trompeter (gemeint war Roy Hargrove) ins Geschehen eingreift." So hat einst Aalens OB Ulrich Pfeifle über das Jazzfest im allgemeinen und über das Ehrenmitglied des kunterbunt e.V. im besonderen geschwärmt. Jetzt ist der Mann, der einst zum Jazzfest gehört hat wie der ebenfalls schon gestorbene hünenhafte Bluesjazzrocker Hiram Bullock, im Alter von erst 48 Jahren gestorben.

Mit gerade mal 19 Jahren hat er 1989 seine erste Platte "Diamond in the Rough" veröffentlicht. Das war ungefähr zur gleichen Zeit, als in Ellwangen am Flüsschen Jagst ein paar jazzverrückte Studenten den "kunterbunt e.V." aus der Taufe gehoben haben. Ihr Anführer hieß Ingo Hug. Vor allem ihm ist es zu verdanken, dass das Aalener Jazzfest in der Szene einen internationalen Ruf erlangt hat. Weil er Größen des Jazz, Blues, Funk und Pop auf die Ostalb gelotst hat. Einer von ihnen hieß Roy Hargrove.

Das "Wunderkind" hat sich rasch zu einem Bläserstar gemausert, der auf der Basis des Hard-Bop mit diversen Stilen und Genres jongliert hat. Immer auf der Suche nach Neuem, hat er als einzige Erwartungshaltung die Neugier seiner Fans auf innovative gute Musik bedient. Sie werden ihn vermissen. Das aktuelle Jazzfest wird sich einen Trauerflor anstecken.

Wolfgang Nussbaumer

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