Scheunenwirtin Renate Lieb mit Tierschutz-Kochmütze ausgezeichnet

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Renate Lieb hat eiinen Preis bekommen.

Schweisfurth Stiftung zeichnet die „Scheunenwirtin“ in Bartholomä mit der Tierschutz-Kochmütze aus.

Bartholomä. Dass Genuss, Qualität und ein verantwortungsvoller Umgang mit der Natur und mit Tieren auch in der Außer-Haus-Verpflegung möglich sind, zeigen Renate Lieb und Günther Saiger mit ihrem Gastronomiebetrieb „Scheunenwirtin“ in Bartholomä. Dieses Engagement hat nun die Schweisfurth Stiftung im Rahmen der Initiative „Tierschutz auf dem Teller“ ausgezeichnet. Dr. Niels Kohlschütter, Geschäftsführer der Stiftung, überreichte die Tierschutz-Kochmütze persönlich. „Die Scheunenwirtin zeigt eindrücklich, wie Regionalität, Tierwohl und herausragender Genuss harmonieren können“, lobt auch Tim Kiesler, Vorsitzender von Demeter Baden-Württemberg

Ein klares Konzept

Im Vergleich zur klassischen Gastronomie läuft in Bartholomä einiges anders. Denn in den Ofen beziehungsweise auf die Teller kommt nur, was die Saison bietet oder was gerade an tierischen Produkten verfügbar ist. Das Restaurant öffnet ausschließlich auf vorherige Reservierung zu festgelegten Anlässen und Terminen. Das erhöht die Planungssicherheit für die Landwirte wie auch für die Küche. Mehr noch: „Bei uns können die Gäste nicht wild wählen. Sie teilen uns nur mit, was sie nicht essen möchten“, beschreibt Günther Saiger das Prinzip. Und „Scheunenwirtin“ Renate Lieb ergänzt: „Wer hier isst, der schätzt den behutsamen Umgang mit der Natur ebenso wie den Erhalt alter Nutzpflanzen und Nutztierrassen unserer Höfe. Wenn die Gäste spüren, dass sie eine Küche bekommen, die woanders nicht zu haben ist, und wo man beim Essen merkt, dass wir mit den ökologisch wirtschaftenden Bauern Hand in Hand arbeiten, dann schmeckt das Gesamtbild.“

Mit dem Projekt „Tierschutz auf dem Teller“ fördert die Schweisfurth Stiftung die stärkere Verankerung des Tierschutzgedankens in der Außer-Haus-Verpflegung. Im Rahmen dessen zeichnet sie mit Projektpartnern seit 2008 einmal jährlich Betriebe aus, die bei den Zutaten tierischen Ursprungs auf artgerechte Haltung, regionale Herkunft und Nachhaltigkeit achten.

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