Männer, ran an die Gestecke!

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Ein Dutzend Männer aus Böbingen versuchte sich an Adventsgestecken. Ob's geklappt hat?
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Was dabei herauskommt, wenn ein Dutzend Männer vom Böbinger Handels- und Gewerbeverein einen Workshop für weihnachtliche Gestecke belegt.

Böbingen

Für den Workshop mit Männern des Böbinger HGV hatte Kerstin Zahnder-Schuster von Kerstins Blumenladen alles vorbereitet. Ein Dutzend Männer stellt sich der Aufgabe, ein Adventsgesteck zu zaubern. Für jeden stand längliche Blumensteckmasse bereit, die Tische bogen sich mit weihnachtlichen Dekorationsartikeln, Moos, Rinde, Reisig und Befestigungsmaterial. Eine kurze Einweisung durch die „Chefin“ zeigte den Werdegang eines weihnachtlichen Gestecks auf.

Was bei Kerstin so locker von der Hand ging, stellte manchen der Geschäftsmänner doch vor eine größere Aufgabe. Das mit dem Kerzenabstand musste dem einen oder anderen noch einmal erläutert werden. Die Kerzen standen in exaktem Abstand und munter ging's ans Werk.

Der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt, was in der Männerrunde immer wieder für Erheiterung sorgte. Während Dominik Boigner noch etwas zaghaft an die Ummantelung seines „Rohlings“ mit Tannengrün heranging, ging's bei Roman Waldenmaier mit Moos und Rinde wie im Akkord. Unter dem gestrengen Auge von Kerstin wurde das falsch angebrachte Reisig korrekt befestigt und es kam die Frage auf: „Wie falte ich Rinde um das Eck herum?“. Daniel Kucharczyk entschied sich spontan für Echtwachskerzen, denn die im Jux vorgesehenen roten Getränkedosen eigneten sich doch besser zur Erfrischung.

Sascha Mücke ging „mit Plan“ vor und verpasste seinem Rohling einen bunten Mix aus Moos, Rinde und Reisig und hatte auch bei Kerstins Erklärungen aufgepasst: Das Reisig wurde ordnungsgemäß und zur besseren Befestigung angeschnitten. Da wurde gefummelt, geschnitten, gestopft und genagelt.

Roman legte die Ausstaffierung erst einmal im Rohzustand an, um das Gesamtergebnis zu begutachten. Als hätte er in seinem Leben noch nichts anderes gemacht, ging Lukas Lovic in die Phase der Verzierung.

Lag's am Beruf? Das Grundgerüst von Metzger Tobias Widmann erinnerte entfernt an einen grünen Leberkäse, er bat um Geduld: „Da kommt noch mehr dran.“

Währenddessen war Hans Schaile mit der Klebepistole zugange, allerdings eignete sich die Goldfolie der Pilsflasche doch nicht zu Dekorationszwecken. Mama Brenner wird sich sicher über das Gemeinschaftswerk von Gatten Josef und Sohn Alexander freuen, während der Junior die Rinde am Gesteck mit Sternen und Rentieren verzierte, brachte der Papa Strohblumen an.

Danny Dridi erhielt einen freundlichen Rüffel von Expertin Kerstin, die nicht bedeckte Steckmasse wurde eilig hinter Reisig versteckt. Während das eine Werk mehr an ein Allerheiligengesteck erinnerte, hatte das Dridi-Gesteck gute Chancen zum Schmücken eines Kinderkarussells, eine rot-goldene Kugelkette zierte den Rand und gab ihm einen orientalischen Touch. Er sei mehr für schlichte Dekoration mit Tannenzapfen und Kugeln, meinte Hanno Widmann, der seine Familienbande zu Bruder Tobias nicht verheimlichen kann: Beide Kunstwerk zeigten eine auffallende Ähnlichkeit.

Folie der Pilsflasche als Deko?

Während Matthias Förstner noch Überlegungen anstellte, wo genau der Strohstern jetzt am besten aussah, hatte Roman das „Engelshaar“ als ideales Topping entdeckt. Auch bei den Brenners erhielt das Familiengesteck das letzte Feintuning. Lukas erhielt das freundlich gemeinte Prädikat „Streber“, sein Gesteck könnte gut und gerne in Kerstins Blumenladen verkauft werden. Als Lebensgefährte von Kerstins Tochter Viola hatte der junge Nachwuchsflorist die besten Voraussetzungen.

Die am Ende wirklich alle schön gestalteten Werke begleiten jetzt die Familien der Männer durch den Advent. Wobei sich Sascha überlegte, sein Gesteck in seiner Pizzeria zu platzieren. Danny kann sich vorstellen, seinen Glühweinstand am Gmünder Weihnachtsmarkt mit dem Prachtstück zu veredeln.

Mehr Bilder finden Sie online auf www.tagespost.de.

Ein Dutzend Männer aus Böbingen versuchte sich an Adventsgestecken. Ob's geklappt hat?
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Wird schon, oder? Die Teilnehmer beim Workshop legten sich jedenfalls mächtig ins Zeug. Foto: hie
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