Mobilität: „Abends ohne Auto wie in einem Gefängnis“

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Gibt's ab dem Frühjahr ein Carsharing in Böbingen?
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Schlechter ÖPNV und mangelnde Alternativen sind Thema in der Bürgerfragestunde in Böbingen.

Böbingen. Sie habe kein Auto, informierte eine Neu-Böbingerin Gemeinderat und Verwaltung in der Bürgerfragestunde am Montag. „Abends ist das wie im Gefängnis“, meinte sie. Ohne Auto käme man wegen des nicht existierenden öffentlichen Nahverkehrs „nirgends hin“. Es gebe kein Carsharing-Angebot und auch die Fahrten des Elisabethenvereins endeten um 17 Uhr. In ihrer alten Heimat Bad Kissingen habe es zumindest ein Ruftaxi gegeben, so die Bürgerin. Sie wollte wissen, welche Verbesserungsmöglichkeiten die Gemeinde hier sehe.

Bürgermeister Jürgen Stempfle dankte für den „wichtigen Impuls“. Bei diesem Thema gebe es im ganzen Ostalbkreis Verbesserungsbedarf. Die Verwaltung wolle das „Carsharing“ im Frühjahr auf die Böbinger Tagesordnung setzen. Dem Kreis liege hier ein „sehr attraktives Angebot für die Benutzer“ vor, bei dem allerdings noch eine Stromtankstelle geschaffen werden müsse. Ein weiteres Instrument sollen „Mitfahr-Bänkle“ werden, die dann sinnvoll mit der digitalen kommunalen Mitfahrzentrale für Pendler, der „Pendla“-App, kombiniert werden sollen. 

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