Neuer Skaterpark soll aus Beton sein

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Die Holzelemente des Böbinger Skaterparks sind morsch und müssen ausgetauscht werden. Radler, Inliner und Skater nutzen den Park oft und gern. Die Gemeinderäte erkennen Handlungsbedarf und wollen Abhilfe schaffen.
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Böbinger Gemeinderäte machen sich am Mittwoch im Technischen Ausschuss ein Bild von unterschiedlichen Vorhaben von der Römerhalle bis zum Skaterpark.

Böbingen

Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten an der Römerhalle war diese einmal mehr Thema für den Technischen Ausschuss in Böbingen. Die Räte um Bürgermeister Jürgen Stempfle nahmen den Sportlereingang ins Visier. Frank Grund von der gleichnamigen Firma aus Essingen hielt Vorschläge bereit, wie man mit diesem stark frequentierten Zugang weiterverfahren könnte.

Als Hausmeister hatte Jürgen Bart darauf aufmerksam gemacht, dass dringender Handlungsbedarf besteht. Denn zum einen schließt die Tür nicht mehr von selbst, wie sie es eigentlich sollte. Zum anderen sind die Beschläge so sehr in die Jahre gekommen, dass auch mal schnell die Finger in der Tür eingeklemmt werden können. Andererseits kriege man die Tür kaum auf, da die Schließer nicht mehr richtig funktionieren und einfach zu schwer laufen. Es war an den Gemeinderäten, darüber zu entscheiden, was konkret gerichtet oder ausgetauscht werden soll. Einig war man sich, dass die Tür, beziehungsweise das ganze Türelement ausgetauscht werden soll. Kosten: rund 5700 Euro. Es stellte sich die Frage, ob auch das Seitenteil im Eingangsbereich gleich ausgetauscht werden soll. Hier sprach Frank Grund von rund 1700 Euro. Schließlich gab's nur grünes Licht für das Türelement. Vom Austausch der innenliegenden Tür im Eingangsbereich sah man ab. Etwas Farbe reicht, waren die Räte sicher.

Dann ging's zum eigentlichen Foyer der Römerhalle, in der sich neue Fensterfronten präsentieren. Frank Grund erläuterte, dass die Holzkonstruktion mächtig gearbeitet habe. „Die Fenster sind im Wasser“. Es zeigte sich, dass die Fuge am Holz zwischen einem halben Zentimeter und zwei Zentimetern breit verläuft. Stempfle informierte, dass klar war, dass Anschlussarbeiten nötig sein werden. So auch die Aussage von Architekt Matthias Schmid aus Heubach. Allerdings muss die Gemeinde dafür relativ tief in die Tasche greifen. „Ich brauchte bereits fürs Aufmaß fünf Stunden“, machte Frank Grund deutlich, dass es aufwendige, zeitintensive Arbeiten werden. Kosten: 11 000 Euro. Im unteren Bereich der Glasfront wird jedoch der Flaschner ans Werk gehen, um für die nötige Abdichtung mit Flüssigkunststoff zu sorgen. Die Arbeiten werden nun durchgeführt.

Morsches Holz

Letzte Station der Besichtigungstour war die Skateranlage an der Römerhalle. Ursprünglich auf einem Eislaufplatz vor 14 Jahren errichtet, präsentieren sich die zwei Holzelemente für Skater, Inliner und Radler mittlerweile in keinem guten Zustand. Stempfle erklärte, dass Fabian Huttelmaier im Namen der Nutzergruppe auf ihn zugekommen sei. Der Blick auf die beiden Elemente, die einst für 12 600 Euro gekauft und installiert worden waren, zeigte deutlich, was gemeint war: Das Holz ist morsch, diverse Schrauben fehlen oder stehen zu hoch. Die Unfallgefahr ist nicht unerheblich. „Das Holz fault hier von unten“, gab Jürgen Bart zu bedenken. „Die Anlage wird stark frequentiert“, hatte Stempfle Sorge. Manfred Gold nickte und forderte: „Das Zeug muss weg.“ Otto Betz erkundigte sich bei den Jugendlichen, in welchem Kostenrahmen eine Neuanschaffung wäre und aus welchem Material. Die Antwort: aus Beton. „Da geht nix kaputt“, argumentierte Fabian Huttelmaier. Also wie etwa in Heubach auf der Anlage. „Und es ist leiser“, schob der Jugendliche nach.

Stempfle forderte dazu auf, sich Gedanken über neue Elemente aus Beton zu machen. Bezüglich des Standorts und des Kostenrahmens. „Da setzten wir uns schnellstmöglich zusammen“, sagte er der Jugend zu. „Wir bleiben am Ball.“

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