Böbinger Bikepark nimmt Gestalt an

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Direkt am Remstalradweg neben dem TSV-Sportplatz entsteht der neue Böbinger Bikepark. Er soll sowohl für Geübte als auch für Anfänger jeden Alters nutzbar sein.
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Drei Strecken mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden sind in Arbeit. Anlage kann voraussichtlich in drei Wochen abgenommen werden.

Böbingen

Es geht voran bei den Arbeiten für den neuen Bikepark neben dem Sportplatz in Böbingen. Schritt für Schritt entstehen hier drei parallel verlaufende Strecken mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden.

Rückblick: Im vergangenen Juli hatten sich die Mitglieder des Technischen Ausschusses des Gemeinderats mit Martin Brasda und Volker Prölß vom Radsportteam Böbingen zu einem Vor-Ort-Termin getroffen. Damals blickten sie noch auf den alten Bikepark, der schon ziemlich zugewachsen war. Denn: Er war seit einem Dreivierteljahr geschlossen. Grund dafür war ein Unfall, bei dem sich ein junger Bike verletzt hatte. Der TÜV hatte daraufhin die Anlage dichtgemacht. Damit wollten sich aber weder die Radsportfreunde noch die Gemeinde abfinden. Im September beschloss der Gemeinderat einstimmig, hier eine neue, sichere Anlage zu errichten.

„Die Idee stammt von der Radsportabteilung des TSV Böbingen“, berichtet Bürgermeister Jürgen Stempfle. Es soll gewährleistet werden, dass alle Radsportler, ob jung oder alt, ihren Sport ausüben können. Der Radsport werde in Böbingen immer beliebter und gewinne aus dem Umland viele Mitglieder. „Aus der Radsportabteilung sind zwischenzeitlich die Profis Sven Strähle und Louis Brasda hervorgegangen“, betont Stempfle. Der Bikepark soll aber auch Anreiz für sämtliche Freizeitsportler aus Böbingen und dem Umland sein. Der Standort liege ja direkt am Remstalradweg.

Die Firma „kolap“ aus Nürnberg hat den Bikepark geplant und baut diesen aktuell um. Völker Prölß und Martin Brasda von der TSV-Radsportabteilung haben wichtige Impulse für die Planung eingebracht“, lobt Jürgen Stempfle. Die beiden Vereinsmitglieder seien fast täglich auf der Baustelle.

TSV aktiv dabei

Der TSV habe im Vorfeld die Rückbauarbeiten der alten Anlage übernommen und werde auch zukünftig regelmäßige Unterhaltungsmaßnahmen übernehmen. Zu den Kosten von knapp 53 000 Euro kommen 5000 Euro Baunebenkosten und für die Eingrünung, die der Naturschutz gefordert hat, zusätzlich 17 000 Euro, erläutert Stempfle.

In den kommenden zwei Wochen sollen sämtliche Erdarbeiten abgeschlossen sein, eine Woche später könne das Projekt abgenommen werden. Optimal sei die Witterung und die Vorhersage, dass keine Regenschauer zu befürchten sind. Die Vorfreude bei den Vereinssportlern sei groß, zumal die Anlage unter Einhaltung aller Vorschriften auch in Corona-Zeiten genutzt werden könne.

Drei unterschiedliche Schwierigkeitsstufen sind bei den Strecken geplant. Visualisierung: Firma kolap

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