Brauerei: Ehrungen in einer schwierigen Zeit

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Die Heubacher Brauerei verfügt über einen sehr konstanten Stab an gut ausgebildeten Mitarbeitern. ⋌Foto: privat

Wenig Leergut, wenig Planbarkeit, Gaskrise: Umso mehr setzen die Heubacher auf verlässliche Mitarbeiter.

Heubach. In der Heubacher Brauerei wurde kürzlich nach Dienstschluss gefeiert: Bei Spezialitäten vom Grill - von Brauereichef Alexander Caliz zubereitet, Limonaden und Bier wurde der Brauereihof zum Festplatz umfunktioniert.

Durch die Corona-Pandemie verzichtete man in der Brauerei nun zwei Jahre lang auf eine Mitarbeiterfeier. Insofern gab es viel zu berichten, wie sich der Markt während dieser Zeit entwickelt hat. Zuerst ging es im Zuge der Lockdown-Phasen auch mit dem Bierabsatz bergab. Dieses Jahr wiederum sei der Ansturm so groß, dass er kaum bewältigt werden könne. Allerorten wurden wieder Feste gefeiert, wobei sich viele Veranstalter erst sehr knapp für eine Durchführung entschieden haben. Der gesamte Veranstaltungsbereich war deswegen schwer vorauszuplanen. Hinzu komme die Leergutproblematik – die Brauereien erhalten momentan allesamt zu wenig Leergut aus dem Markt zurück. Die Gründe seien vielschichtig: Die Kisten hätten eine viel längere Verweildauer in den Haushalten und den Vereinsheimen. Zudem kommt die Vorratshaltung in Lagern und auf Verkaufsflächen, welche anzahlmäßig immer mehr geworden sind. „In Ortschaften, in welchen es früher einen Lebensmittelmarkt gab, haben mittlerweile zusätzlich drei neue aufgemacht, die ebenfalls volle Regale und Lager haben wollen, um die Ware für den Kunden bestmöglich präsentieren zu können“, nennen die Geschäftsführer Alexander Caliz und Thomas Mayer als Beispiel. Die schnelle Verfügbarkeit von neuem Leergut sei durch den Ukraine-Konflikt und die drohende Gaskrise ebenfalls extrem schwierig. „Wir geben natürlich unser Bestes, trotzdem lässt es sich nicht vermeiden, dass einzelne Sorten vorübergehend nicht lieferbar sind.“

Mitarbeiter-Ehrung

Im Einzelnen wurden geehrt: Braumeister Bastian Ziegler, Michaela Kurz und Daniel Schmid für zehnjährige, Branko Simonovski für 20-jährige, Alexander Fütterer, Karl-Ludwig Vögele und Waldemar Fütterer für 25-jährige, Reinhard Bietz und Reiner Musiol für 30-jährige Betriebszugehörigkeit.

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