Freibad-Sanierung in Heubach muss verschoben werden

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Freibad Heubach
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Ursprünglich für knapp sechs Millionen im Haushaltsplan. Warum es in diesem Jahr aber nicht klappt.

Heubach. „Wir haben ein sehr schönes Freibad, aber es ist klar, dass hier Handlungsbedarf besteht“, meinte Kämmerin Monika Löhn in der Sitzung des Gemeinderats Heubach am Dienstag. Eigentlich war die Sanierung des Freibads deshalb im Haushaltsplan 2023 vorgesehen gewesen, erwartete Kosten: knapp sechs Millionen Euro.

Ohne Zuschüsse für Heubach nicht zu machen, wie die Kämmerin klarstellte. Eben das sei das Problem: Aus dem Bundeszuschuss „IVS“ habe die Stadt eine Förderung über 3,6 Millionen Euro angemeldet. Allerdings stelle der Bund hier derzeit keine Mittel ein, wie Monika Löhn informierte. Es gebe also nichts zu verteilen. „Vielleicht dann in den Folgejahren“, meinte die Kämmerin.

Gerd Merinsky fragte, ob die Verwaltung mittlerweile wisse, ob sich die Firma Triumph als Eigentümerin des Freibads an einer möglichen Sanierung beteiligen werde. Bürgermeister Dr. Joy Alemazung antwortete, er könne dazu noch nichts sagen, die Verwaltung sei in Gesprächen mit Triumph. Dessen Geschäftsführer wolle noch mit den Anwälten sprechen und der Stadt dann einen neuen Vertrag zukommen lassen. Günther Lux kritisierte, dass der Gemeinderat hierüber nicht früher informiert worden sei. Alemazung betonte: „Ich informiere das Gremium immer.“ Die Gespräche seien ja nun erst jüngst geführt worden.

Martin Kelbaß fragte, ob mit dem jetzigen Planungsbüro, das auch beim Hallenbad tätig sei, weitergearbeitet werde - oder ob es nicht sinnvoll sei, „eine zweite Meinung“ einzuholen. Beim Hallenbad laufe das ja „nicht ganz reibungslos“. „Wir brauchen ein Planungsbüro, auf das wir uns verlassen können“, betonte Kelbaß. 

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