Freie Bahn für den Neubau der Firma EHG in Heubach

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Bürgermeister Frederick Brütting überreicht Jürgen Wolf und Christoph Rischko (l.) die Baugenehmigung für die neuen Lagerhallen.

Insgesamt fünf Millionen Euro kostet das Vorhaben. Baubeginn ist Ende des Jahres.

Heubach. Die Firma EHG Stahl und Metall aus Waldstetten wird in Heubach erweitert. Für fünf Millionen Euro beginnen Ende des Jahres die Bauarbeiten für eine neue Lagerhalle sowie eines neuen Verwaltungsgebäudes in der Benzstraße in der Nähe des Flugplatzes. Bürgermeister Frederick Brütting überreicht am Montag Geschäftsführer Jürgen Wolf und Betriebsleiter Christoph Rischko die Baugenehmigung. Nach langem Prüfvorgang können sie nun mit dem Bau beginnen. Da die EHG ihren Sitz in Österreich hat, mussten auch sie informiert werden. „Nun ist alles geklärt und wir sind froh, nun die Genehmigung zu haben“, sagt Brütting.

Was hier entsteht

Auf der insgesamt zwei Hektar großen Fläche entstehen nun eine 8000 Quadratmeter große Lagerhalle und ein Verwaltungsgebäude. Wolf und Rischko sind froh über dieses Gebiet in Heubach. Mit der Produktion in Göppingen und den Büroarbeiten in Waldstetten „soll in Heubach nun alles zusammengeführt werden“, sagt Wolf. EHG Stahl und Metall ist nicht unbekannt in Heubach. „Wir beliefern schon jetzt die meisten Firmen hier in Heubach mit unserem Stahl“, sagt Rischko. Darunter auch die Firma EMAG in Heubach.

Auch der Bürgermeister freut sich über diese Firma. „Wir sind froh, nun auch das letzte große Gebiet hier im Kohleisen-Au vergeben zu haben“, sagt Brütting. Bereits um 2000 ist dieses Gebiet entstanden und „es hat nun 20 Jahre gedauert, bis es vollständig gefüllt war“. Mit den neuen Gebäuden sollen auch neue Arbeitsplätze entstehen. „50 bis 60 neue Arbeitsstellen im Lager sowie in der Verwaltung stehen dann zur Verfügung“, sagt Wolf. Genau das war Brütting wichtig, dass Arbeitsplätze geschaffen werden, sagt er. Erst Ende des Jahres werde mit dem Bau angefangen, sagt der Geschäftsführer. „Das ist besser, da lange Lieferzeiten entstehen werden und die Vorbereitungen noch andauern.“ Die Firma Traub wurde mit der Aufgabe beauftragt. „Wir rechnen damit, dass das Gebiet schließlich Ende 2022 fertiggestellt ist“, sagt der Betriebsleiter.

Die Firma EHG

Die EHG ist in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Rumänien vertreten. Die Standorte garantierten, sagt das Unternehmen, Kundennähe und eine höhere Flexibilität.

EHG mit Sitz im österreichischen Dornbirn hat insgesamt zehn Standorte, unter anderem in Waldstetten (künftig Heubach), Baienfurt, Odelzhausen, Bad Oeynhausen, Altstätten (Schweiz) und Bukarest (Rumänien).

400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zählen zum Gesamtunternehmen. zoe

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