Gemeindehaus St. Vitus eingeweiht

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Bürgermeister Peter Lang übergibt an die gewählte Vorsitzende Elisabeth Müllener und Pfarrer Shiju Mathew einen Adventskranz zur Einweihung des Gemeindezentrums in Heuchlingen.
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Das neue Gebäude ist ein Angebot der Begegnung für alle Menschen in der Gemeinde. Lob für gutes Miteinander aller Beteiligten während der einjährigen Bauzeit.

Heuchlingen

Nebliger hätte dieser Novembersonntag kaum sein können. Trotzdem strahlten die vielen Gäste bei der Einweihung am Kirchberg vor Freude. Denn es ist geschafft. Nach gut einem Jahr Bauzeit kann das neue Gemeindehaus von St. Vitus seiner Bestimmung übergeben werden. „Alle sind darin willkommen“, betonte Pfarrer Shiju Mathew.

„Ganz ehrlich, wir hätten liebend gern ein großes Gemeindefest gefeiert“, versichert die gewählte Vorsitzende des Kirchengemeinderats, Elisabeth Müllener. Doch es ist Pandemie und so können nur jeweils 30 Personen gemeinsam das Innere des Neubaus unter die Lupe nehmen. Und den kleinen Imbiss gibt es auf der Terrasse.

Trotzdem ist die Stimmung gut. Mehrfach wird in den Grußworten von Bürgermeister Peter Lang und Architekt Jochen Hermann aus Lorch betont, wie gut der Zusammenhalt beim Entstehen dieses Gebäudes war. Auch die gewählte Vorsitzende lobt die „gemeinsame Aktion“, spricht von den „vielen fleißigen Händen“, die mitgearbeitet hatten. Und sie verweist darauf, dass man lieber größer gebaut hätte, und „trotz Widerstands hinnehmen musste“, dass nur eine Nutzfläche von 240 Quadratmeter von der Diözese Rottenburg-Stuttgart genehmigt worden sind. „Aber jetzt hat es geklappt, trotz sportlichen Zeitprogramm“, erinnert Müllener, dass die Bauzeit letztlich nur ein gutes Jahr dauerte. „Architekt Jochen Hermann hatte den Baufortschritt im Griff, trotz turbulenter Zeiten“, sagt die gewählte Vorsitzende mit Blick auf die Pandemie, die damit verbundenen Lieferschwierigkeiten und Ähnlichem „Vielen Dank für ihre Bemühungen, sie haben für uns ein wunderschönes Heim geschaffen und viel Zeit investiert“, dankt sie dem Architekten. Dieser gibt ihn postwendend zurück, indem er feststellt: „Ohne gute Bauherren kann kein Architekt etwas Gutes bauen.“

Hermann beschreibt die Zwänge, die das Hanggrundstück mit sich brachte. An Vorgaben des bischöflichen Bauamts und an Überraschungen im Boden. So war man etwa auf die Überreste eines alten Schulhauses gestoßen, als der Parkplatz am „Ohnewald-Platz“ angelegt worden war. „Und keiner wusste davon.“ Allerdings stellt Hermann auch fest, dass er noch nie mit einer solch wundervollen Aussicht bauen durfte. „Wir haben Sie unheimlich gern begleitet und es hat unheimlich Spaß gemacht“, versichert er. Die Planung sei immer wieder optimiert worden und die Bauherrschaft sei hierbei stets mitgegangen.

Bürgermeister Peter Lang lobt das gute Miteinander zwischen der bürgerlichen und der kirchlichen Gemeinde. Was sich auch am Namen des Gebäudes zeige: „Gemeindehaus St. Vitus“. Es sei ein Haus für alle Generationen und alle Konfessionen. Und es stehe nun dort, wo es hingehöre: Bei Kirche und Pfarrhaus.

„Das Haus ist ein Haus, das offen für alle ist“, bestätigt Pfarrer Mathew. „Christ sein zeigt sich im Miteinander. Im Gemeindehaus gibt es Räume, in denen sich Menschen für andere einsetzen und den Glauben gemeinsam erfahrbar machen. „Ein Ort der Begegnung, der Gespräche, der Bildung und der Kultur.“

Die Einweihung wird vom Kirchenchor unter der Leitung von Rosemarie Pschorr musikalisch begleitet. Viele Geschenke und Blumensträuße werden überreicht. Und eines geht an die einstige gewählte Vorsitzende des Kirchengemeinderats, Irmgard Waidmann, unter deren Ägide die Planungen gestartet wurden. Überreicht durch ihre Nachfolgerin Elisabeth Müllener mit den Worten: „Das Gemeindehaus hier ist dir zu verdanken.“

Das Gemeindehaus hier ist Dir zu verdanken.“

Elisabeth Müllener,, würdigt die Arbeit ihrer Vorgängerin-

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