Begegnung und Vernetzung

+
Begegnungsnachmittag mit Flüchtlingen in Heubach

Integration Wie Ukrainer und Ostälbler in Heubach zueinanderfinden.

Heubach. Von Gmünd bis hin zur LEA in Ellwangen spricht man von den Begegnungsnachmittagen, die seit über fünf Wochen immer dienstags im evangelischen Gemeindehaus in Heubach für ukrainische Familien und ihre Gastgeber angeboten werden.

Als die ersten Flüchtlinge in Heubach eingetroffen sind, waren sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der evangelischen Kirchengemeinde einig, dass das Gemeindehaus in der Klotzbachstraße ein optimaler Ort ist, um Begegnungsmöglichkeiten zu schaffen für Geflüchtete und Menschen, die Hilfe anbieten können. Dort gibt es eine Pinnwand, auf der alles notiert wird, was von den Menschen aus der Ukraine gesucht oder als Hilfe angeboten wird. So nimmt sich etwa Julia Gutsche Zeit, um Angebote und Fragen zu übersetzen. So konnte neben einem Yogakurs ein Sprachkurs organisiert werden, den Betha Knödler, ehrenamtlich im katholischen Gemeindehaus anbietet.

Vernetzungsarbeit leistet Nadja Kiel-Haan, die ihre Ankunft in Deutschland als Kind von Spätaussiedlern verarbeiten musste. Unentwegt ist sie am Telefon, um Aktionen zu koordinieren und Dinge des täglichen Bedarfs für die Geflüchteten zu organisieren.

Das Gemeindehaus öffnet dienstags von 15 bis 17 Uhr seine Türen, um Begegnungsmöglichkeiten anbieten zu können.

Zurück zur Übersicht: Heubach

Kommentare