In der Kirche das Morgenrot geweckt

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Bericht "Ich will das Morgenrot wecken" Unterstufenchor des Rosenstein-Gymnasiums Heubach - Cappellachor der Augustinuskirche Schw. Gmünd

35 Kinder des Unterstufenchors des Rosenstein-Gymnasiums und des Cappellachors der Gmünder Augustinuskirche begeistern das Publikum mit dem biblischen Singspiel über den Hirtenjungen David.

Heubach

In der evangelischen St. Ulrich-Kirche in Heubach ist im wahrsten Sinne des Wortes das Morgenrot geweckt worden. Mit sichtlich Spaß und großem Engagement präsentierten 35 Kinder des Unterstufenchors des Rosenstein-Gymnasiums Heubach sowie des Cappellachors der Augustinuskirche Schwäbisch Gmünd mit Thomas Benz am Klavier und unter der Gesamtleitung von Sonntraud Engels-Benz das biblische Singspiels „Ich will das Morgenrot wecken – David wird König“.

Das Stück erzählt die Geschichte von der Erwählung des jungen David, dem vorgeworfen wird, als verträumter Hirtenjunge seine kostbare Zeit mit Harfespielen zu vertun. Mit seiner Musik gelingt es ihm jedoch, die Menschen zu bezaubern – ja sogar der geistig verwirrte König Saul wird durch Davids Gesang zeitweise geheilt. So kommt es, dass das Volk Israel David schließlich zu seinem König macht. Davids Kampf gegen Goliath hingegen spielt nur eine sehr untergeordnete Rolle.

Selbst unter Coronabedingungen probten die jungen Protagonisten, die viel Zeit und Kraft in Sonderproben und auf Probenwochenenden investiert hatten. Dies gelang dank der Bereitschaft der Schülerinnen und Schüler, sich darauf einzulassen, die teilweise sehr langen Texte selbstständig auswendig zu lernen – aber auch dank des Optimismus von Sonntraud Engels-Benz und Thomas Benz, denen es gelang, ihren Chor nicht nur bei der Stange zu halten, sondern mit viel Herzblut auf diesen ersten Auftritt seit langem hervorragend vorzubereiten.

Die Darstellerinnen und Darsteller konnten ihre anfängliche Nervosität schnell überwinden und begeisterten das Publikum mit ihrer Spielfreude und ihrem souveränen Auftreten. Der gesamte Kirchenraum wurde genutzt und bespielt, Bühnenbild und Requisiten (Barbara Groß, Simona Stark und Mitglieder des Chors) waren mit sehr viel Liebe zum Detail gestaltet, Umbauten und Szenenwechsel klappten reibungslos dank der helfenden Hände von Smilla Husung, Emelie Wangler und Oskar Skupin.

Alle Mitwirkenden konnten in der gemeinsamen szenisch-musikalischen Arbeit an dem Singspiel persönlich wachsen und hatten sich den lang anhaltenden Applaus des Publikums verdient.

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