Sanierung Hallenbad geht weiter

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Das Heubacher Hallenbad.
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Im dritten Bauabschnitt geht es um die Erneuerung des Schwimmbeckens. Start im Juli.

Heubach. Wenn alles gut läuft, können sich Badegäste ab Anfang 2023 wieder im Heubacher Hallenbad tummeln. Zunächst muss es aber geschlossen werden, weil der dritte Bauabschnitt der Sanierung ansteht. Mitte Juli sind dafür Abbrucharbeiten nötig. Stadtbaumeisterin Ulrike Holl erläuterte im Gemeinderat das Vorhaben. Nach der Erneuerung der Schwimmbadtechnik und der Lüftungsanlage müssen nun die gesamten Oberflächen im Bad- und Umkleidebereich erneuert werden. Dazu gehört auch der Umbau des sogenannten Beckenkopfs, damit die Wasseroberfläche künftig auf der Ebene des Beckenumgangs liegt. „Dafür muss das Bad komplett entkernt werden“, sagt Ulrike Holl.

Aufgabe eines Abbruchunternehmens ist es nun, die Holzdecke über dem Beckenbereich und alle Fliesenbeläge zu entfernen. Der Gemeinderat stimmte zu, den Auftrag an ein Lorcher Unternehmen zu vergeben, das dafür rund 58 000 Euro berechnen wird. „Besser als erwartet“, so die Stadtbaumeisterin, die dafür zunächst mit 100 000 Euro gerechnet hat.

Die Deckenverkleidungen in den Umkleidebereichen und die Decke über den Duschen werden erhalten und während der Bauarbeiten entsprechend geschützt. Die Umkleidekabinen werden samt Spinden abgebaut, im Haus gelagert und später wieder eingebaut. Die Demontagearbeiten sind in den Vergabekosten schon enthalten.

Stadträte zeigten sich erfreut über die kostengünstige Lösung, regten an, die Holzdecke zu erhalten. Das ist nach Worten Ulrike Holls aber nicht möglich. Zum einen sei Holz nicht das ideale Material über einem Schwimmbecken, nach so vielen Jahrzehnten müsse auch die Unterkonstruktion erneuert werden, um einen sicheren Halt zu gewährleisten. Der Gemeinderat soll in den nächsten Sitzungen die weiteren Vergaben für die abschließenden Gewerke beraten und beschließen. Die Sanierung in Etappen kostet etwa 2,26 Millionen Euro. Der Bund fördert die Sanierung mit einem Zuschuss in Höhe von 800 000 Euro.

Kuno Staudenmaier

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