Bürgermeisterwahl in Heubach

Wie Christian Joswig die hohe Attraktivität der Stadt erhalten will

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Christian Joswig
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Was Bürgermeisterkandidat Christian Joswig dazu motiviert hat, sich in Heubach zu bewerben.

Heubach. „Für mich da einfach eine enge Verbindung“, sagt Christian Joswig. Der parteilose Architekt, der aktuell das Amt für Gebäudewirtschaft bei der Stadt Gmünd leitet, kennt sich nach eigenem Bekunden gut aus in der Stadt unterm Rosenstein. In jeder beliebigen Stadt hätte er sich nicht beworben, betont der 34-Jährige, der in Böbingen wohnt.


Aber Heubach war für ihn, so begründet er zunächst seine Motivation, im Wortsinn naheliegend gewesen. Das begann schon mit der Ausbildung zum technischen Zeichner, die Joswig bei der Frank Entzmann GmbH im Gewerbegebiet Böbingen absolviert hat. Dort habe er ganz nah an der Markungsgrenze zu Heubach gearbeitet. Auch seine Heimatgemeinde Böbingen hat über die Verwaltungsgemeinschaft Rosenstein eine enge Verbindung zu Heubach. „Und ich schaue jeden Tag auf Heubach, wenn ich zur Arbeit fahre.“


Mehr als die räumlichen Bezüge betont Joswig das, was er an der Stadt attraktiv findet und schätzt, und was aus seiner Sicht die Aufgabe als Bürgermeister sehr interessant macht. „Diese Stadt hat so vieles: diverse Schularten, ein Freibad, ein Hallenbad, die Ruine Rosenstein“, zählt er auf. Auch dem Sport, der Heubach in Baden-Württemberg besonders macht, kann Joswig einiges abgewinnen: „Das Bike the Rock“ finde ich super, es gehört zu Heubach und ist ein Aushängeschild.“ Sein Schwager gehöre auch zu den Leuten, die dort engagiert seien, erzählt Joswig.

"Kann mich identifizieren"

Seine Motivation für die Bewerbung um den Bürgermeisterposten fasst er so zusammen: „Ich kann mich mit Heubach identifizieren - das ist mir wichtig. Darum würde ich das gerne machen.“ Mit dieser Stadt und den dort lebenden Menschen verbinde er sehr gute Erfahrungen. „Ich bin davon überzeugt, dass wir gemeinsam eine lebenswerte und nachhaltige Zukunft erschaffen können.“

Bildung und Wirtschaft


Inhaltlich sind Joswig Angebote für Kinder und Jugend wichtig, so sagt er. Auf den Bereich Bildung und eine aktive Wirtschafts- und Infrastrukturpolitik wolle er großen Wert legen - „um die hohe Attraktivität der Stadt zu erhalten“. Gemeinsam mit der engagierten Bürgerschaft will er „innovative und nachhaltige Projekte anstoßen, die auch in der Zukunft ein gutes Leben in Heubach ermöglichen“.

Christian Joswig stammt aus Ostfildern/Ruit nahe Stuttgart, seit rund 20 Jahren lebt er im Ostalbkreis. Der 34-Jährige wohnt mit seiner Frau und seiner Tochter in Böbingen . Nach seiner Ausbildung in Böbingen hat er Architektur an der Hochschule für Technik Stuttgart studiert. In Schwäbisch Gmünd war er beim Landesbetrieb Vermögen und Bau Baden-Württemberg als Projektleiter im gehobenen technischen Dienst tätig. Vor gut zwei Jahren ist er zur Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd gewechselt, wo er seit 1. Januar 2021 das Amt für Gebäudewirtschaft mit rund 120 Beschäftigten leitet.

Passend zu seiner Bewerbung in Heubach hat Joswig eine eigene Homepage aufgebaut. „Ich will einen ernsthaften Wahlkampf machen. Das haben die Heubacher Bürger verdient.“ Bernd Müller

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