Heuchlingen will Energie-Analyse

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Wo liegen in Heuchlingen Potenziale für erneuerbare Energien oder nutzbare Abwärme?
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Kommunale Wärmeplanung" soll "Fahrkarte für die Zukunft" sein.

Heuchlingen. Wo liegen in Heuchlingen Potenziale für erneuerbare Energien oder nutzbare Abwärme? Diese Fragen sollen im Rahmen der „Freiwilligen Kommunalen Wärmeplanung“ beantwortet werden. Thomas Wolter von der Hochschule Aalen erläuterte dem Gemeinderat am Montagabend den Ablauf. Zunächst gebe es eine Bestandsanalyse: Wie hoch sind die Verbrauche? Mit welcher Energieform wird versorgt? Dann werde gefragt: Wo ist Potenzial für die Erneuerbaren? Wolter nannte dieses Wissen die „Fahrkarte für die Zukunft“, wobei die Kompetenz, daraus konkrete Schlüsse zu ziehen, beim Gemeinderat läge.

Bürgermeister Peter Lang erläuterte, dass Gemeinden mit weniger als 5000 Einwohnern diese kommunale Wärmeplanung freiwillig machen könnten. Voraussetzung für eine Förderung mit maximal 80 Prozent der Planungskosten sei, dass sich mindestens drei Kommunen für die Antragstellung „im Konvoi“ zusammenschließen. Heuchlingen wolle dies mit Göggingen, Eschach, Leinzell, Iggingen, Obergröningen und Schechingen angehen. Die Kosten betragen 5000 Euro für Heuchlingen. Mit Unterstützung der Hochschule Aalen würden fachkundige Planungsbüros mit der Analsyse beauftragt. Der Gemeinderat stimmte dem einstimmig zu. 

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