Den großen Favoriten gibt‘s nicht

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Teil zwei: Die sechs Bürgermeisterkandidaten stellten sich am Donnerstagabend in Lautern vor.
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Das Heubacher Kandidaten-Schaulaufen, zweiter Teil: in der Pfaffenberghalle in Lautern.

Heubach-Lautern. 24 Stunden später, diesmal in Lautern, wieder vor vollem Saal, und mit denselben sechs Bürgermeister-Kandidaten. Was war neu, was kam wieder bei der Vorstellung und Fragerunde mit den Bewerbern?

Helmut Dannecker, Dr. Joy Alemazung, Jörg Pfisterer, Tayfun Türkyilmaz, Christian Joswig und Wolfgang Schurr, die sechs Bewerber, wiederholten weitgehend ihre Bewerbungsreden, die sie tags zuvor in Heubach gehalten hatten. Nur Tayfun Türkyilmaz hatte seinen Vortrag deutlich gekürzt. Noch ein Unterschied: Es redeten mehr Kandidaten bis zum Zehn-Minuten-vorüber-Tonsignal, weil einige noch einen Lautern-Abschnitt eingebaut hatten: Joy Alemazung, Jörg Pfisterer und Christian Joswig.

Viele Fragen an Alemazung

In der abschließenden Fragerunde ging es unter anderem um Wohnen, Flächenverbrauch, Busverbindungen, konkrete Pläne der Bewerber und wie sie Lautern stärken wollen. Wie schon in Heubach war Joy Alemazung der meistbefragte Kandidat. Ebenfalls wie in Heubach: An Tayfun Türkyilmaz gab‘s keine einzige Frage. Den einen, großen Favoriten scheint es nicht geben, nicht wie es eine Heubacherin im Rückblick für sich beschrieb: „Beim letzten Mal war mir bei Frederick Brütting gleich klar, dass es der wird.“ Viele Leute, mit denen man redete, nannten zwei, manche drei Favoriten in ihrer engeren Auswahl.

Frage-Modus garantiert Vielfalt

Das Urteil über die Bewerber werden Wählerinnen und Wähler am 17. Oktober treffen. Ein Urteil kann man als Beobachter schon wagen. Das Verfahren, das die Organisatoren um Stadtrat Karl Grötzinger gewählt hatten, hat sich bewährt: zunächst maximal zehn Minuten Redezeit pro Bewerber, dann in der Fragerunde mehrere Limitierungen; nur zwei Fragen erlaubt pro Bürger, gestellt an maximal zwei Kandidaten, die nicht mehr als zwei Minuten Zeit für die Antwort hatten. Die Folge: Es konnte nichts ausufern, es kamen viele dran, und es war thematisch abwechslungsreich. Bernd Müller

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