24 Krippen in Mögglingen entdecken

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Krippenweg Mögglingen
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Große und kleine, traditionelle und kreativ gewagte: was Ehrenamtliche mit Kindergärten und Schulen in der Ortsmitte auf die Beine gestellt haben. Eröffnung am kommenden Sonntag, 1. Advent.

Der Krippenweg in Mögglingen

Krippenweg Mögglingen
Krippenweg Mögglingen © Tom
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Krippenweg Mögglingen © dav
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Mögglingen

Die roten Sterne weisen den Weg. Beginnend beim Kirchplatz an der Kirche St. Josef führt der Mögglinger Krippenweg quer durch die Ortsmitte. Die Idee dazu hatte Renate Kapfer. Sie besuchte im vergangenen Advent den Gschwender Krippenweg im Wald und war sehr beeindruckt davon. „Da dachte ich, das können wir doch in Mögglingen auch machen.“ Anfangs sei die Idee gewesen, die Krippen wie im Gschwender Vorbild im Wald aufzubauen. Und zwar entlang des Limes. „Dort hatten wir es aber auf rund 700 Metern gefühlt mit 30 verschiedenen Grundstückseigentümern zu tun“, erinnert sich Mitstreiterin Margret Reichert-Herrmann. Also haben sie davon Abstand genommen und sich etwas Anderes überlegt.

Vielfältige Materialien

Zusammen mit den Ehrenamtlichen der Dorfblick-Gruppe, die zur Remstal-Gartenschau entstanden ist und die im Ort verteilten Gärten pflegt, haben sie nun den Krippenweg im Dorf angelegt. „Das ist natürlich eine ganz andere Stimmung als im Wald, hat aber auch seine Vorteile“, meint Renate Kapfer. Vor allem für Familien mit Kindern sei die Strecke gut zu bewältigen, die insgesamt 24 Krippenstationen liegen nicht weit auseinander. Die Krippen gebastelt haben die drei Kindergärten und die Schüler der Limesschule ebenso wie Privatpersonen, berichten die Organisatoren.

Manche muss man suchen

Und diese Vielfalt ist den Krippen anzumerken. Hier sind Maria und Josef und das Jesuskind aus Holz, dort aus Ton. Es gibt naturgetreue Darstellungen und eher Abstraktes, bis hin zu Stofffiguren mit Knopf-Knöpfen. Die größte Krippe steht im Staudengarten in der Bahnhofstraße neben dem Gasthaus Ritter, hier hat ein Schreiner große Holzfiguren ausgesägt, daneben stehen Christbäume. Andere Krippen muss man regelrecht suchen: Auf einem Fenstersims am Micheleshaus ist eine Miniaturkrippe in einem Gurkenglas versteckt.

Alle Krippenbastler durften sich kreativ austoben, Vorgaben gab es keine. Außer der einen: „Es durften nur Naturmaterialien verwendet werden“, sagt Margret Reichert-Herrmann. Ihr Dank gelte der Dorfblickgruppe, der Gemeinde Mögglingen und der katholischen Kirchengemeinde. „Und natürlich all denjenigen, die dazu beigetragen haben, dass dieser Weihnachtsweg überhaupt zustande kommen konnte: allen Privatpersonen und Firmen, der Limesschule mit ihrer Kernzeitbetreuung, den drei Kindergärten, dem Zwergenstübchen und der evangelischen Kinderkirche“, so die Organisatoren. Sorge wegen Vandalismus haben die Ehrenamtlichen eigentlich nicht. Wobei sie allen Beteiligten klar gesagt haben, dass es dafür keine Garantie geben könne.

Eröffnung des Mögglinger Krippenwegs ist am ersten Advent, Sonntag, 28. November, um 14 Uhr am „Garten der Stille“ beim Kirchplatz der Kirche St. Josef. Geplant ist eine Impulsandacht. Sollte das Wetter sehr schlecht sein, geht es in die Kirche.

Die Krippe der AG-Weihnachtsmarkt steht nicht in der Pfarrscheuer wie in den Vorjahren, berichtet Dieter Vaas. Da der Markt abgesagt wurde, kamen die Figuren in den extra ausgeräumten Stall des Micheleshauses und sind durch ein Fenster von der Pfarrgasse aus zu sehen. Ein örtlicher Schreinerbetrieb habe eigens eine kleine, dem Straßenniveau angepasste, Treppe gebaut, damit auch kleine Neugierige in den Stall schauen dürfen.

  • Die einzelnen Stationen entlang des Weges:
  • Kirchplatz (Garten der Stille), Pfarrgasse (Kirchenstufen, Pfarrgarten, Pfarrhaus, Pfarrscheuer), Marktplatz (Brunnen, Steingarten), Schulstraße (Beerengarten), Kirchstraße (entlang des Mühlbachs), Abstecher Linkengasse (Physiotherapie Schirle), Zehnthof (Rathaus), Bahnhofstraße (Baumschule, Rosengarten mit dem Fotopoint, Staudengarten), Remsaue und Koisers Wegle.

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