Ende Juli lockt in Mögglingen die „Nacht der Gärten“

+
Mögglingens Bürgermeister Adrian Schlenker freut sich schon jetzt auf die „Nacht der Gärten“ , die zum Ende der Remstal-Gartenschau 2019 als Idee entstanden ist. 
  • schließen

Die zur Remstal-Gartenschau geschaffenen Anlagen in Mögglingen werden weiter gepflegt und stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung im Juli.

Nacht der Gärten

Nacht der Gärten in Mögglingen
Nacht der Gärten in Mögglingen © Tom
Nacht der Gärten in Mögglingen
Nacht der Gärten in Mögglingen © Tom
Nacht der Gärten in Mögglingen
Nacht der Gärten in Mögglingen © Tom
Nacht der Gärten in Mögglingen
Nacht der Gärten in Mögglingen © Tom
Nacht der Gärten in Mögglingen
Nacht der Gärten in Mögglingen © Tom
Nacht der Gärten in Mögglingen
Nacht der Gärten in Mögglingen © Tom
Nacht der Gärten in Mögglingen
Nacht der Gärten in Mögglingen © Tom
Nacht der Gärten in Mögglingen
Nacht der Gärten in Mögglingen © Tom
Nacht der Gärten in Mögglingen
Nacht der Gärten in Mögglingen © Tom
Nacht der Gärten in Mögglingen
Nacht der Gärten in Mögglingen © Tom

Mögglingen. Die Rosen stehen bei Franz Tuschl aus Mögglingen hoch im Kurs. In diesen Tagen ist er täglich im Rosengarten, der seit der Remstal-Gartenschau Anziehungspunkt in der Gemeinde ist. „Was verblüht ist, muss jetzt herausgeschnitten werden“, sagt er. Dann ist die Chance auf eine zweite Blüte groß. Nicht nur Franz Tuschl kann sich so über weitere Blüten der roten Rose „Claude Monet“ oder die gelb-rote „Gebrüder Grimm“ freuen. Wenn alles klappt, zeigen sich die Rosen rechtzeitig wieder zur „Nacht der Gärten“, die Mögglingen am Samstag, 30. Juli, ausrichten wird.

Wie Franz Tuschl sind viele weitere Ehrenamtliche mit Gartenschere und Gießkanne unterwegs. Die dafür geschaffene Dorfblickgruppe um Irmgard Sehner ist inzwischen auf fast 25 Mitwirkende angewachsen. Bürgermeister Adrian Schlenker schätzt das Engagement ganz besonders, freut sich über die Nachhaltigkeit der Remstal-Gartenschau. Eigentlich sollte schon 2020 eine „Nacht der Gärten“ stattfinden. Im Rahmen des „Gmünder Sommer“ habe die Stadt die weiteren Gartenschau-Kommunen zum Mitmachen angeregt, Mögglingen, so Schlenker, habe sich darauf vorbereitet. Corona hat das Vorhaben blockiert. Jetzt steht die Nacht der Gärten fest im Terminkalender.

Mehr als zehn Stationen

Einer, der sich wie Franz Tuschl auf diesen Tag vorbereitet, ist Werner Stanislowski. Er kümmert sich vor allem um den Pfarrgarten, seine Frau Elisabeth Stanislowski hat sich die Kräuter im Hildegard-von-Bingen-Garten vorgenommen.

In der Ortsmitte, zwischen Remsaue und Marktplatz, auch entlang der Rems und Lauter, finden Besucherinnen und Besucher bei der „Nacht der Gärten“ in Möggligen mehr als zehn Stationen, können von Ort zu Ort flanieren und das Gartenschau-Gefühl zurückholen.

Einer der Anziehungspunkte ist die Erinnerung an die Mühlen-Tradition Mögglingens. So hat Karl Hieber zur Gartenschau ein 400 Kilogramm schweres Mühlrad gebaut und installiert. Der Mühlbach wird von der Lauter abgezweigt und noch in den Nachkriegsjahren hat so ein Mühlrad die Mögglinger Mühle versorgt.

Es sind vor allem öffentliche Flächen, die noch das Gartenschau-Grün zeigen, aber auch private Gartenfreunde geben an diesem Abend im Juli einen Einblick in ihre Pflanzenwelt, sagt Petra Fischer, die in der Mögglinger Gemeindeverwaltung für die Organisation der Veranstaltung zuständig ist. Die „Nacht der Gärten“ soll Publikum aus dem weiten Umkreis nach Mögglingen locken.

Beim abendlichen Streifzug geht es vor allem um die Natur im Ort, um die Verbindung von Wasser und Garten. Dazwischen sollen die Besucherinnen und Besucher aber auch ein kulinarisches Angebot nutzen können. „Wir sind mit den Gaststätten im Ort im Gespräch, mehrere haben schon zugesagt, an diesem Abend mitzuwirken.“

Im Boot sind außerdem die Vereine, allen voran die musiktreibenden Vereine. Sieben Musikerinnen und Musiker werden unterwegs sein, im halbstündigen Wechsel von Garten zu Garten ziehen. Der Musikverein ist dabei, auch Chor und die Band Twentyfour haben sich angekündigt.

Aus dem ehemaligen Gartenschau-Café ist das Dorfblick-Café geworden. Dort bewirten Mitglieder der Dorfblickgruppe. Und wer sich niederlässt, hat den besten Blick auf den Garten davor, mit einer Mischung aus Stauden und Pflanzen aus der Bergwelt.

Die erste „Nacht der Gärten“ in Mögglingen soll nicht die letzte sein. „Wir möchten das auf jeden Fall weiter machen“, sagt Bürgermeister Adrian Schlenker. So könnten die Gärten auch in Zukunft für eine lebenswerte Ortsmitte sorgen, die Investitionen für die Remstal-Gartenschau wirkten damit langfristig nach.

„Nacht der Gärten“ keine Eintagsfliege

Die „Nacht der Gärten“ in Mögglingen findet am Samstag, 30. Juli statt. Los geht‘s um 17 Uhr. Besucher können mehr als zehn Gartenpunkte ansteuern. Es wird auch ein musikalischer Abend und an vielen Stellen warten kulinarische Ereignisse. Die Idee zu diesem Ereignis entstand schon bei der Remstal-Gartenschau 2019. Nach der Auftaktveranstaltung soll die „Nacht der Gärten“ auch in den kommenden Jahren stattfinden. 

Zurück zur Übersicht: Mögglingen