„MacherIn für Mögglingen gesucht“

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Wer zieht am 6. Februar als Chef oder Chefin ins Mögglinger Rathaus?
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Außer der offiziellen, gibt es im Staatsanzeiger noch eine Ausschreibung der etwas anderen Art.

Mögglingen. Stellenausschreibungen für das Amt des Bürgermeisters sind in der Regel recht nüchtern gehalten. Im Staatsanzeiger heißt es dann zum Beispiel: „Die Stelle des hauptamtlichen Bürgermeisters (m/w/d) der Gemeinde Mögglingen (rd. 4.300 Einwohner) ist infolge Ablaufs der Amtszeit des bisherigen Stelleninhabers neu zu besetzen. Die Amtszeit beträgt acht Jahre. Rechtsstellung und Besoldung richten sich nach den gesetzlichen Bestimmungen.“ Dann folgen Bestimmungen, wer dem Gesetz nach wählbar ist und wo Interessierte ihre Bewerbung abgeben können.

Zur aktuell anstehenden Bürgermeisterwahl in Mögglingen am 6. Februar gibt es darüber hinaus noch eine Anzeige im Staatsanzeiger. Darin heißt es, eine „Remstalgemeinde mit 4300 Einwohner wartet auf den richtigen Kandidat*in“. Gesucht werde ein(e) „MacherIn mit Sachverstand, kreativ und zuverlässig“. Die Anzeige fragt: „Wie ein Rathaus funktioniert ist Ihnen vertraut? MitarbeiterInnen können Sie zu einem gut gelaunten und motivierten Team zusammenschweißen? Auf Ihr Wort kann man bauen und Sie sind ein Vorbild an Verlässlichkeit und Offenheit? Für neue Ideen sind Sie aufgeschlossen, Eigeninitiative gehört zu Ihrem Naturell? Arbeit bedeutet für Sie auch Freude und Erfüllung und wo man gemeinsam feiert, fühlen Sie sich wohl? Dann passen Sie zu uns! Dann haben Sie beste Chancen, unseren bisherigen Bürgermeister abzulösen.“

Auf den oder die Kandidaten warte eine „lebendige Gemeinde, mit hoher Lebensqualität, sehr guter Infrastruktur, geordnete Finanzen und einer aufgeschlossenen, engagierten Bürgerschaft.“ Die Aufgabe des Kandidierenden sei „auf dieser Basis Geschaffenes erhalten und die Zukunft (zu) gestalten“.

Wer sich angesprochen fühlt, hat bis Montag, 10. Januar, 18 Uhr, Zeit, seine oder ihre Bewerbung im Mögglinger Rathaus abzugeben. Die Wahl ist am 6. Februar.

Amtsinhaber Adrian Schlenker erhielt im Jahr 2014 bei seiner ersten Wahl 59,05 Prozent der Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag damals bei 61,22 Prozent.

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