Setzungen in Mögglingen wohl keine Gefahr

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Archivfoto: Zwischen der Brühlstraße und der Bergstraße kommt es immer wieder zu Schäden an der Straße.
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Zwischen der Brühlstraße und der Bergstraße kommt es immer wieder zu Schäden an der Straße. Endgültiges Ergebnis steht noch aus.


Mögglingen. Das Regierungspräsidium (RP) ließ eine Firma im Februar Bodenuntersuchungen in Mögglingen durchführen. Dazu war die Heuchlinger Straße einige Zeit halbseitig gesperrt. Die Gmünder Tagespost hatte damals bei der Pressestelle des RPs nachgefragt. Damals hieß es: „Im Bereich des Straßendammes zwischen der Brühlstraße und der Bergstraße kommt es immer wieder zu Setzungen und Schäden an der Straße. Auch ein dort vorhandenes Stützbauwerk aus Gabionen weist Schäden auf. Die Untersuchungen, die aktuell durchgeführt werden, sollen die Ursachen für die oben genannten Setzungen/Schäden ergründen“, so die RP-Sprecherin. Bis Juni rechnete die Behörde mit konkreten Ergebnissen. 

Liegen die Ergebnisse der Untersuchung mittlerweile vor? Welche Konsequenzen müssen daraus gezogen werden? 

Die Pressesprecherin des RPs, Stefanie Paprotka, gibt Antworten. 

Gibt es schon Ergebnisse? 

Stefanie Paprotka: Der Entwurf des geotechnischen Berichtes inzwischen liegt vor, jedoch steht der endgültige Bericht noch aus. Grund hierfür ist, dass vom Bodenmaterial unter der Straße nachträglich noch weitere Analysen angefragt werden mussten, die für eine verlässliche Aussage nötig sind. Die Ergebnisse hierzu liegen noch nicht vor.

Ebenso sind noch Berechnungen von möglichen langfristigen Sicherungsmaßnahmen der Straße und des Straßendammes durchzuführen und deren Umsetzbarkeit zu erörtern.

Somit liegen die finalen, gebündelten Ergebnisse noch nicht vollständig vor. Wir gehen davon aus, dass dies im September der Fall sein wird.

 Welche Konsequenzen müssen daraus gezogen werden?

Anhand der bisher vorliegenden Informationen lassen sich die oberflächlichen Schäden der Straße auf den Untergrund zurückführen.

Sobald uns alle nötigen Unterlagen vorliegen und Art sowie Umfang der Sanierung der Straße feststehen, werden wir auf die Gemeinde und die betroffenen Anliegerinnen und Anlieger zugehen und das weitere Vorgehen unter Berücksichtigung aller Gegebenheiten abstimmen.

Besteht Gefahr für die angrenzenden Grundstücke und/oder die Bahnlinie wegen den Setzungen?

Es wurden durch die bereits vorliegenden Untersuchungen sowie durch Begehungen vor Ort keine Anzeichen dafür gefunden, dass von dem untersuchten Straßendamm aktuell eine Gefahr für die Grundstücke oder die Bahnlinie ausgeht. Die vorgefundenen Setzungen sind sogenannte Kriechsetzungen bzw. durch Kriechbewegungen verursacht, sodass nicht mit einem Hangrutsch oder ähnlichen Gefahren zu rechnen ist.

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