Wer hat den Mögglinger Frosch gesehen?

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100 Euro setzt die Gemeinde auf den Frosch aus.

Sämtliche Kunstwerke waren fest einbetoniert, nur der Frosch hat sich gelöst.

Mögglingen. Zur Remstal- Gartenschau war es eine der größten Maßnahmen der Gemeinde Mögglingen: Der Umbau der Remsaue zu einem naturnahen Aufenthaltsbereich. Ergänzt durch einen künstlerischen Akzent. Der Holzkünstler Stefan Vollrath, der in Mögglingen schon öfter tätig war, stellte Kunstwerke mit Bezug zum Wasser auf: einen Krebs, eine Forelle, einen Eisvogel und, neben weiteren, einen Frosch.

Beim jüngsten Hochwasser wurde auch die Remsaue schwer überflutet. Glücklicherweise waren sämtliche Kunstwerke fest in der Erde einbetoniert, nur der Frosch hat sich aus unerfindlichen Gründen gelöst und wurde von der Rems mitgenommen, wie auch mehrere Sitzgelegenheiten. Bis heute konnte er nicht gefunden werden und auf dem Mögglinger Rathaus weiß man nicht, ob er bereits in Böbingen an einem Ast hängengeblieben ist oder ob er inzwischen seinen Weg in den Neckar oder gar den Rhein gefunden hat. Daher lobt die Gemeinde einen Finderlohn aus: Wer den Frosch wohlbehalten zurückbringt, erhält 100 Euro direkt aus den Händen von Bürgermeister Adrian Schlenker.

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