Nicht wählen ist gar keine Lösung

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Wolfgang Fischer
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Wählen - bringt das was? Das fragen viele jetzt wieder, wo wir einen neuen Bundestag wählen sollen. Klare Antwort: Ja. Wenn der Gewählte dann nicht das umsetzt, was er in Aussicht gestellt hat, sollte er hart kritisiert und nicht mehr gewählt werden. Wenn er aber seine Ansichten nicht umsetzen kann, dann deshalb, weil mehr andere Wähler für Kandidaten mit anderen Ansichten gestimmt haben.

Das nennt man Demokratie. Dass sich aber ein Bundestag jemals völlig abseits des Wahlergebnisses zusammengesetzt hat, kann niemand ernsthaft behaupten.
Und gerade die Menschen im Gmünder Raum haben dieses Mal noch mehr Gründe, ihre Stimme einzubringen. Im Bundestag fallen maßgebliche Entscheidungen darüber, ob und wie unser Wirtschaftsraum mit dem Wandel der Mobilität zurecht kommt. Dort wird der Rahmen gesetzt für Themen wie Arbeitswelt, Soziales, Rente, Steuerlast, Umweltschutz, teilweise auch Bildung.
Niemand kann sagen, dass ihn keines dieser Themen was angeht. Deshalb ist es so wichtig, dass der Gmünder Raum stark in diesem hohen Haus vertreten ist.
Hinzu kommt der gravierende Umbruch für den Gmünder Wahlkreis: Beide erfahrene Abgeordnete, die den Wahlkreis lange Jahre im Bundestag vertreten haben, treten nicht mehr an. Alle Kandidaten sind, zumindest in dieser Funktion, völlig neu. Damit könnten die Karten für die parlamentarische Vertretung des Gmünder Raums völlig neu gemischt werden.
Bei allem Umbruch gilt jedoch weiterhin: Wer nicht wählt, hat hinterher keine Berechtigung, über das Wahlergebnis zu meckern. Wolfgang Fischer

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