2022 ist Baubeginn im Himmelsgarten

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Mitgliederversammlung des Freundeskreises der Friedensschule

Der Freundeskreis Himmelsstürmer hält seine Mitgliederversammlung erstmals in der Friedensschule ab. Thema ist unter anderem das geplante Dorfgemeinschaftshaus im Gmünder Ortsteil Rehnenhof-Wetzgau.

Schwäbisch Gmünd

Zwar standen keine zeitaufwendigen Wahlen an, dennoch zog sich die Mitgliederversammlung des Freundeskreises Himmelsstürmer in die Länge. Grund dafür war unter anderem eine rege Diskussion darüber, wie man das Vereinsdomizil, das Turmstüble im Himmelsgarten, noch mehr für Vereinsaktivitäten nutzen könne. Hier sprudelten etliche Ideen in der Runde der Mitglieder. Heraus kam dabei unter anderem, dass der Freundeskreis sich durch Präsens und Angebote im Landschaftspark noch mehr in der Öffentlichkeit zeigen könnte, um so möglichst weitere, besonders auch jüngere Mitglieder zu gewinnen. Der Vereinsvorsitzende Dr. Werner Schlummer nahm dies auf und versprach, im Vorstand dazu weitere Schritte in Angriff zu nehmen.

Eingeladen waren die Mitglieder des Freundeskreises diesmal in die Räumlichkeiten der Friedensschule. Nach dem Wegfall des Kuhstalls für bisherige Vereinsaktivitäten konnte der Vorstand bei der Direktorin der Friedensschule, Daniela Maschka-Dengler, rasch eine unterstützende Hilfe für diese Versammlung finden. Seinen Dank dafür sprach Werner Schlummer zu Beginn der Versammlung entsprechend aus.

Geprägt war das Treffen des Freundeskreises durch Regularien wie Berichte des Vorstandes und der Kassenprüfer. Aber auch unter Verschiedenes gab es interessante Informationen. So erläuterte Ortsvorsteher Johannes Weiß den aktuellen Stand zum geplanten Dorfgemeinschaftshaus. Er wies auf Aspekte für Verzögerungen innerhalb der Planung und Umsetzung hin. Er unterstrich aber auch, dass der Baubeginn nun im Frühjahr 2022 starten werde – auch vor dem Hintergrund, dass sonst bewilligte Finanzmittel des Landes wegfallen würden.

Auch drückte sich Weiß sehr zuversichtlich darüber aus, dass sich die ortsansässigen Vereine durch Eigenleistungen am Bau des neuen Hauses im Himmelsgarten beteiligen werden. Denn das Dorfgemeinschaftshaus, so formulierte es der Ortsvorsteher, sei vor allem ein Projekt im und für den Ortsteil Rehnenhof-Wetzgau. Wie diese Beteiligung für den Freundeskreis Himmelsstürmer konkret aussehen könnte, soll in den nächsten Wochen besprochen werden.

Die grobe Aufteilung der Zuständigkeiten für die Baumaßnahme ist aber schon jetzt eindeutig: Die Stadt stellt das Haus gleichsam als Hülle auf mit entsprechend vorbereiteter technischer Ausstattung – und die Eigenleistung der Bürgerschaft und der Vereine bezieht sich besonders auf den Innenausbau.

Besondere Ehre für Helga Maier

Eine besondere Würdigung innerhalb der Versammlung nahm der Vorsitzende gegen Ende der Zusammenkunft vor. Er bedankte sich bei Helga Maier für ihre langjährige Mitarbeit im Vorstand und für ihre äußerst aktiven Beiträge bei der Vorbereitung und Gestaltung von Veranstaltungen des Vereins. Schon vor etlichen Monaten hatte Maier angekündigt, dass sie sich mit Eintritt in den beruflichen Ruhestand auch aus der Vorstandstätigkeit zurückziehen möchte. Dieser Tag war mit der Mitgliederversammlung gekommen.

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