Absage ist da: Gmünder Weihnachtsmarkt fällt aus

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Absage ist da: Gmünder Weihnachtsmarkt fällt aus

Stadtverwaltung und Standbetreiber seien zum Schluss gekommen, dass der Markt in diesem Jahr nicht stattfindet.

Schwäbisch Gmünd. Der Gmünder Weihnachtsmarkt, der eigentlich am kommenden Donnerstag hätte starten sollen, fällt aus. Darauf hätten sich OB Richard Arnold und die Organisatoren der Touristik und Marketing GmbH zusammen mit den Standbetreibern geeinigt, teilt die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung mit.

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Die Entscheidung sei mit Blick auf die aktuelle Entwicklung der Corona-Zahlen und die anstehende 2Gplus-Landesverordnung für Veranstaltungen, speziell auch für Weihnachtsmärkte, gefallen. Letztere sieht vor, dass sich auch Genesene und Geimpfte testen lassen müssen, was dazu führe, dass die Resonanz kaum absehbar sei und zu wenig Nachfrage drohe.

Nun werde von der Touristik und Marketing GmbH gemeinsam mit den Marktstand-Betreibern in den nächsten Tagen der Abbau der Hütten und Stände am oberen Marktplatz organisiert. OB Arnold sagte zu, dass man über andere Markt-Möglichkeiten im Veranstaltungsprogramm für das kommende Jahr, beispielsweise mit einem andersweitig ausgerichteten Markt im Sommer, nachdenke.

Oberbürgermeister Richard Arnold zeigte sich in der Runde der Standbetreiber verärgert und sehr irritiert darüber, dass das Land hier – anders wie beispielsweise in Bayern - nicht ein deutliches Signal einer entsprechenden finanziellen Unterstützung für die Betroffenen gebe. Man danke der Stadt ausdrücklich für die Unterstützung und das Zusammenstehen, so der Tenor der Marktbeschickerinnen und Marktbeschicker, man fühle sich allerdings von der Politik ansonsten komplett allein gelassen. Arnold versprach, dass die Stadt hier – auch mit den Landtagsabgeordneten – entsprechend nachdrücklich auf das Land zugehen werde. Angesichts der vielen Absagen der vergangenen Monate stünden zahlreiche Unternehmerinnen und Unternehmer vor großen existenziellen Sorgen und Herausforderungen, erläuterten die Standbetreiber in der Runde. Mit der Absage zwei Tage vor der geplanten Eröffnung des Marktes in der Gmünder Innenstadt habe man noch die Möglichkeit, in gewissem Umfang beim Wareneinsatz und der Disposition umzusteuern. Problematischer wäre es, wenn – wie zum Teil in anderen Städten – erst zum Start die Absage folge.

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