Acht neue Plätze für E-Autos

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Letzte Arbeiten: Stefan Haum von den Stadtwerken richtet die Ladesäulen ein. Foto: Tom
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Am CCS Stadtgarten sind acht neue Ladepunkte für E-Fahrzeuge startklar – sie werden aber nur teilweise für die Öffentlichkeit zur Verfügung stehen.

Schwäbisch Gmünd

In Gmünd steigt das Angebot an Ladesäulen für E-Autos: Beim CCS Stadtgarten sind auf den oberirdischen Parkplätzen auf der Südseite des Gebäudes acht neue Ladepunkte mit je 22 Kilowatt Ladeleistung gebaut worden. Die Technik steht, es wird aber noch einige Wochen dauern, bis man dort laden kann. „Die Ladesäulen sind betriebsbereit, die Bauarbeiten drum herum sind aber noch nicht ganz abgeschlossen. Wir rechnen voraussichtlich im Oktober mit einer Eröffnung“, sagt Stadtsprecherin Ute Meinke.

Jonas Grill, der Betriebsleiter des Congress-Centrums, hatte im Frühjahr auf eine Inbetriebnahme der Säulen im Sommer gehofft: Aber es war das allübliche Problem: Inzwischen seien „nach langen Lieferzeiten alle notwendigen Teile vorhanden“, sagt Meinke.

Die Kosten für die vier Ladesäulen mit je zwei Ladepunkten liegen bei rund 80 000 Euro, für den Betrieb sorgen künftig die Gmünder Stadtwerke, die die Anlage auch federführend gebaut haben. Gekostet haben die neuen Ladesäulen den Stadtwerken und der Stadt Gmünd keinen Euro: „Sie sind zu 100 Prozent über die Förderung durch LINOxBW finanziert“, sagt Ute Meinke. Die Abkürzung steht für ein Förderprogramm des Landes Baden-Württemberg, über das mit dem Aufbau von Ladeinfrastruktur Stickoxid-Belastungen in Städten reduziert werden sollen.

Für die Allgemeinheit werden die Ladesäulen nur teilweise zugänglich sein. „Zu bestimmten Zeiten werden nur Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und städtische Fahrzeuge laden können“, erklärt die Stadtsprecherin. Es sind so genannte halböffentliche Ladesäulen, nur für die habe es die entsprechende Förderung gegeben, fügt die Mobilitätsbeauftragte Anja Tamm hinzu. Stadt und Stadtwerke werden aber bemüht sein, die Zeiten so einzurichten, dass die Säulen auch Privatleuten häufig zur Verfügung stehen – vormittags Nutzung durch CCS und Stadt, nachmittags durch die Öffentlichkeit, so soll in etwa das Modell aussehen.

Von der Leistung her entsprechen die 22 Kilowatt nicht mehr als dem, was an öffentlichen Ladesäulen in Gmünd bisher zur Verfügung steht. Damit lässt sich ein E-Auto in rund zwei bis vier Stunden aufladen. Über einer Leistung von 22 KW liegen nur die so genannten Schnelladestationen. Mit den neuen Säulen steigt die Zahl der Ladestationen im Stadtgebiet auf „mindestens 36 öffentliche Ladepunkte“, so Meinke.

Der Bau der Ladesäulen ist eine weitere E-Ausbaustufe des Stadtgartens. Im März war dort auf dem Dach eine Photovoltaikanlage in Betrieb genommen worden: 264 Module auf knapp 500 Quadratmetern Dachfläche, deren erwarteter Jahresertrag von knapp 100  000 Kilowattstunden einer Strommenge für rund 30 Vier-Personen-Haushalte entspricht.

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