Demoteam wieder am Marktplatz

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Auf dem Gmünder Marktplatz wurde wieder demonstriert.
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Stefan Schmidt kehrt für Kundgebungen aus „eigens gewähltem Exil“ Erzgebirge zurück.

Schwäbisch Gmünd. Der frühere Gastronom und Bundestagskandidat Stefan Schmidt und „sein Demoteam“ haben am Dienstag erneut mit Marktplatzdemos begonnen. Die Demonstranten forderten „wegen der Absage der Weihnachtsmärkte in Gmünd den sofortigen Rücktritt“ von Oberbürgermeister Richard Arnold und Bürgermeister Christian Baron. Er habe zu diesem Zweck sein „eigens gewähltes Exil im sächsischen Erzgebirge verlassen, um als Demoanmelder hier wieder in Schwäbisch Gmünd ein Zeichen gegen Demokratieabbau, Maßnahmenwahn- und unsinn, Bigotterie bezüglich Ungleichbehandlung von Amtsträgern etc. zu setzen“. Das Format, das bundesweit durch über 100 stattgefundene Demos von Dezember 2020 bis März 2021 bekannt geworden sei, habe nun wieder einen Anfang gefunden. Das Demoteam sei sicher, „dieses Mal anstelle der 100 Demos mindestens doppelt so viele zu veranstalten“. Mit der Anmeldung als Dauerdemo ab 24. November werde das „bekannte Format vom letzten Winter fortgeführt“, schreibt Schmidt.

Die Stadt Gmünd sage zu den Rücktrittsforderungen „inhaltlich nichts“ und verweise auf die Presseberichte zum Weihnachtsmarkt, sagte Stadtsprecher Markus Herrmann auf GT-Anfrage. Herrmann beobachtete die Demo am Dienstag mit Ordnungsamtschef Gerd Hägele. Aktuell gebe es kein Verbot, sagte Herrmann. Die Kundgebungen waren im Frühjahr 2021 verboten worden, weil sich Teilnehmer nicht an Auflagen gehalten hatten. Die Stadt werde die weiteren Kundgebungen beobachten und diese, sollten Auflagen nicht eingehalten werden, erneut untersagen, sagte Herrmann. Michael Länge

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