DRK-Testzelt bleibt am Marktplatz

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Das DRK-Testzelt in der Gmünder Innenstadt.
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Die Abstrichstelle wird den Betrieb trotz Kostenpflicht fortführen.

Schwäbisch Gmünd

Seit Wochenanfang sind die Antigen-Schnelltests, wie sie der Gmünder Kreisverband des Roten Kreuzes in einem Zelt am Marktplatz anbietet, nicht mehr kostenlos. Deshalb rechnet Steffen Alt, Geschäftsführer des Gmünder Roten Kreuzes, mit eher weniger Nachfrage. Dennoch, sagt er, werde das DRK das Testangebot weiterhin aufrechterhalten, auch die Öffnungszeiten sollen bleiben wie bisher.

Wer feststellen lassen möchte, ob er oder sie Corona hat, muss dafür nun 15 Euro zahlen - es sei denn, er oder sie gehört zu einer der Gruppen, die der Landkreis in seiner neuen Verordnung ausgenommen hat:

Kinder bis 12 Jahre; Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre (bis zum 31. Dezember);

Aus wirtschaftlichen Gründen müsste man schließen.“

Steffen Alt,, DRK-Geschäftsführer

Personen, die aufgrund einer medizinischen Kontraindikation nicht gegen das Coronavirus geimpft werden können oder in den letzten drei Monaten nicht geimpft werden konnten;

Schwangere (bis zum 31. Dezember), da es die STIKO-Empfehlung für sie erst seit dem 10. September gibt. Danach können sich weiterhin Schwangere im ersten Schwangerschaftsdrittel testen lassen (für sie hat die STIKO keine generelle Impfempfehlung ausgesprochen);

Stillende (bis zum 10. Dezember ), da es die STIKO-Empfehlung für sie erst seit dem 10. September gibt; Personen, die wegen einer nachgewiesenen Infektion mit dem Coronavirus in Quarantäne mussten, können sich kostenlos testen lassen, wenn die Testung zur Beendigung der Quarantäne erforderlich ist;

Studierende aus dem Ausland, die sich zum Studium in Deutschland aufhalten und mit in Deutschland nicht anerkannten Impfstoffen geimpft wurden, bis zum 31. Dezember;

Personen, die an klinischen Studien zur Wirksamkeit von Impfstoffen gegen das Coronavirus teilnehmen oder in den letzten drei Monaten vor der Testung an solchen Studien teilgenommen haben.

Immer wieder, erzählt Steffen Alt, tauchen dabei Einzelfragen auf, die das Deutsche Rote Kreuz dann mit dem Gesundheitsamt des Landkreises abklärt. Wie zum Beispiel, sagt er, weist eine Mutter nach, dass sie derzeit stillt? Fürs DRK sind solche Fragen wichtig, „wir müssen auch abrechnen können“. Dabei sieht Steffen Alt die Teststelle ohnehin als Service für die Allgemeinheit: „Aus wirtschaftlichen Gründen müsste man schließen.“

Am Montag zum Beispiel, so Steffen Alt weiter, seien drei Besucher zum Test ins Zelt auf dem Marktplatz gekommen, am Dienstag sechs. Ähnlich sehe es auch an anderen Teststellen aus. Dennoch denke das Deutsche Rote Kreuz derzeit nicht daran, Teststellen zu schließen oder deren Öffnungszeiten weiterhin zu reduzieren. Möglicherweise wird der Bedarf an Corona-Tests auch wieder wachsen, meint Alt. So habe der Landrat Dr. Joachim Bläse angefragt, ob die Teststellen von Rotem Kreuz und Johannitern im Landkreis bei stark wachsenden Corona-Zahlen auch fähig und bereit wäre, Proben für die genaueren PCR-Tests zu nehmen. „Wir wären bereit“, hat Steffen Alt geantwortet.

Die Corona-Teststelle des Deutschen Roten Kreuzes auf dem Gmünder Marktplatz hat Montag bis Samstag von 10 bis 12 Uhr geöffnet. Für Menschen, die keinen Anspruch auf einen kostenlosen Test haben, kostet der Test 15 Euro.

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DRK Test
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