Freude auf Radweg zwischen Gmünd und Mutlangen 

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Der Radweg durchs Bauernhölzle soll befestigt und  weiter den Hang hochgeführt werden.
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Sprecher aller Fraktionen im Gmünder Bauausschuss begrüßen das Vorhaben. OB Arnold warnt vor Winterdienst. 

Schwäbisch Gmünd. Dass nun endlich ein Radweg zwischen Gmünd und Mutlangen gebaut werden soll, erfreute die Sprecher aller Fraktionen im Bauausschuss am Mittwoch. Dafür wird der bislang unbefestigte Waldweg durchs Bauernhölzle, der im Tal in die Becherlehenstraße mündet, befestigt. Dort, wo er auf die Gmünder Straße stößt, soll die bisher gefährliche Situation durch einen Ausbau entschärft werden. Radfahrer können dort entweder direkt nach Mutlangen hinein oder sie nutzen mit Hilfe einer breiten Querungshilfe das neu entstehende Wegstück, das auf der anderen Seiten der Straße in Serpentinen auf die Höhe der Stauferklinik führt. 

Zwei Möglichkeiten

Dort haben die Radfahrer wieder zwei Möglichkeiten: Sie folgen dem Radweg, der entlang der Gmünder Straße gebaut wird und nach Mutlangen hineinführt; diesen Teil der Maßnahme würde die Gemeinde Mutlangen finanzieren. Oder sie nutzen den Geh- und Radweg entlang der Deinbacher Straße, der verbreitert wird, nach Rehnenhof/Wetzgau.

Tiefbauamtsleiter Jürgen Musch und Franz Biekert vom Planungsbüro LK&P, erläuterten die Planung. Die Kosten für die Gesamtmaßnahme sind auf gut 2,2 Millionen Euro kalkuliert. Allerdings würde an der Stadt nur ein Eigenanteil von rund 177 000 Euro hängenbleiben. Grund dafür ist, dass Land und Bund eine sehr hohe Förderung in Aussicht gestellt haben. Voraussetzung: Der Bau muss bis Ende 2023 abgeschlossen und abgerechnet sein. Deshalb sollen die Arbeiten auch komplett im Lauf des Jahres 2023 durchgeführt werden. 

„Nicht räumen“

Als Problempunkt nannten mehrere Stadträte eine Stelle des Waldwegs mit einer Steigung von 20,5 Prozent. Musch und Biekert wollen versuchen, diese zu „entschärfen“. Thomas Kaiser (CDU) regte an, auch die Einmündung der Becherlehenstraße in die Mutlanger Straße aufzuwerten, wenn sich die Möglichkeit bietet, und sich dafür das Vorkaufsrecht auf Häuser in diesem Bereich zu sichern. Stadträte wie auch die Verwaltung waren sich einig, dass der neue Weg stark genutzt wird. Auf Nachfrage von Andreas Benk (Linke) riet OB Richard Arnold entschieden davon ab, den Weg bei Eis und Schnee zu räumen. Das könne die Stadt nicht leisten und wenn sich Radfahrer darauf verlassen, könne das bei Glätte zu lebensgefährlichen Unfällen führen.

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