Zukunft der Ostalb-Kliniken: Mutlangen und Gmünd - eine Position

+
Das Stauferklinikum in Mutlangen.
  • schließen

Die Räte der beiden Kommunen formulieren an diesem Mittwoch eine gemeinsame Erklärung.

Gmünd/Mutlangen. Die Gemeinderäte der Stadt Gmünd und der Gemeinde Mutlangen werden an diesem Mittwoch einen „gemeinsamen Standpunkt“ zu einem künftigen Konzept für die Kliniken im Ostalbkreis formulieren. Dazu gibt es ab 16 Uhr eine gemeinsame Gemeinderatssitzung im Peter-Parler-Saal des Stadtgartens. Eine Textvorlage für diese Sitzung wird zurzeit noch erarbeitet, sagte Gmünds Stadtsprecher Markus Herrmann am Montag auf GT-Anfrage. Die Positionen der jeweiligen Verwaltungsspitze sind jedoch bekannt. 

Mutlangens Bürgermeisterin Stephanie Eßwein hat sich bei einer öffentlichen Diskussion über eine Klinikfusion in Mutlangen für das Stauferklinikum stark gemacht. Mutlangen sei ein „enorm starker Klinikstandort“, sagte sie damals. Sie verwies darauf, dass in Mutlangen aktuell für 25 Millionen Euro eine Notaufnahme gebaut werde. Zudem werde eine neue Kita für das Personal gebaut. Dies seien „zukunftsweisende Entscheidungen“, hatte Eßwein bei der Diskussion Anfang Juni gesagt. Mutlangens Verwaltungschefin hatte sich zudem dafür ausgesprochen, geltende Beschlüsse des Kreistags umzusetzen. Was bedeutet: in die bestehenden Kliniken investieren und Spezalisierungen ausbauen. 

Ganz nah bei Eßwein war und ist Gmünds Oberbürgermeister Richard Arnold. Es mache keinen Sinn, das „erfolgreiche Stauferklinikum zu zerschlagen“, hatte Arnold nach einer Diskussion des Gmünder Gemeinderates mit dem Klinikvorstand gesagt. Arnold hatte seine Skepsis gegenüber Entscheidungen ausgesprochen, die auf „einen Befreiungsschlag aus sind“. Entwicklungen bauten auf „Gewachsenem“ auf. Gmünds Oberbürgermeister hatte auch kritisiert, dass über eine Schließung der neuen Notaufnahme diskutiert werde, bevor diese überhaupt eröffnet worden sei. 

Die Sitzung am Mittwoch wird zeigen, inwieweit die Stadt- und Gemeinderäte den beiden Verwaltungsspitzen Arnold und Eßwein folgen.

Zurück zur Übersicht: Stadt Schwäbisch Gmünd

Mehr zum Thema

Kommentare