Stube mit warmem Eintopf und Herzenswärme eröffnet

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Warme Stube
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Die warme Stube hat ab 25. November jeden Freitag von 12 bis 14 Uhr im Franziskaner geöffnet. Das erwartet die Besucher.

Schwäbisch Gmünd

Die warme Stube eröffnet diesen Freitag, 25. November, im Franziskaner in Schwäbisch Gmünd als „Stube mit warmem Eintopf und Herzenswärme“, sagt Inge Pfeifer vom Organisationsteam. Bis zum Frühjahr wird es dort jeden Freitag ab 12 bis 14 Uhr einen Eintopf, Brot oder Brötchen und ein Getränk für die Gäste geben. Und zwar kostenlos für die Besucher, weil das Team der Gmünder Vesperkirche im Oktober gemerkt hat, „die Leute haben wirklich kaum mehr was im Geldbeutel“, erzählt Dekanin Ursula Richter. Doch wer etwas geben kann, darf gerne etwas ins Spendenkässchen werfen, sagt Wolfgang Schmidt vom Organisationsteam. Im Einkauf wird eine Mahlzeit mit Getränk gut 6 Euro kosten, rechnet er vor. 200 Portionen Kartoffel-Eintopf mit Würstchen habe er nun für Freitag beim Cateringservice Maultäschle bestellt. Er sei gespannt, wie viele Leute kommen werden, sagt Wolfgang Schmidt. Es sei wirklich jeder willkommen, auch jene, die einfach nur in Gemeinschaft essen wollen.

Falls etwas Essen übrig bleibe, bringen es die Ehrenamtlichen der warmen Stube in die Wärmestube der Caritas, die jeden Abend in St. Elisabeth als Anlaufstelle für wohnungslose Menschen geöffnet hat.

Die warme Stube im Franziskaner sei ein Baustein innerhalb weiterer Angebote, sagt Ursula Richter. Als solcher werde das Angebot Teil des Solidaritätsschirms, den der Ostalbkreis für die kommende Zeit aufspannen wird, ergänzt Dekan Robert Kloker. Das bedeutet, dass der Ostalbkreis Spenden dafür generieren und das Angebot gemeinsam mit anderen in einem Kalender publik machen wird.

Er freue sich, dass die warme Stube als eine Art Fortführung der Vesperkirche in der evangelischen Augustinuskirche nun im katholischen Verwaltungszentrum Franziskaner öffnen wird, sagt Dekan Kloker: „Damit vollziehen wir die Ökumene voll und ganz.“ In der Augustinuskirche, in der es im Winter nur um die 12 Grad hat, könnte man schließlich nicht von „warmer Stube“ sprechen, ergänzt Klaus Knödler, Leiter des katholischen Verwaltungszentrums.

Auch Dekanin Richter sieht in der warmen Stube im Franziskaner „ein wunderbares ökumenisches Zeichen“. Sie ist auf die Idee gekommen, als Kirchen dieses Angebot zu machen „in diesem in jeder Hinsicht kalten Winter, in dem viele Menschen Existenznöte plagen“. Katholische und evangelische Helfer werden den Besuchern am Ende jeder warmen Stube um 13.45 Uhr einen geistlichen Impuls geben. Die Wärme komme so in Form des Eintopfs, aber auch durch die Gemeinschaft und durch den Glauben an Gott, sagt Ursula Richter.

In ihrer Weihnachtsaktion sammelt die Gmünder Tagespost dieses Jahr Spendenfür die warme Stube. Diese gehen auf das Konto der evangelischen Kirchenpflege: IBAN DE06 6145 0050 0440 0010 92, Stichwort „Warme Stube“.

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