Townhouses und Turm könnten das Viertel aufwerten

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Stadtrundgang mit BM Mihm

Infrastruktur Agendaarbeitskreise organisierten einen Stadtrundgang mit Baubürgermeister Julius Mihm.

Schwäbisch Gmünd. Spannenden Einblick in die alte Baukultur gab es für interessierte Bürger und die Agenda-Arbeitskreise Stadtentwicklung sowie Mobilität und Verkehr. Sie hatten Baubürgermeister Julius Mihm für einen Rundgang gewinnen können, um gemeinsam den Bereich zwischen Marktplatz und dem Modehaus Röther am Pfitzerkreisel unter die Lupe zu nehmen. Dabei wurden noch einmal die Gedanken und Pläne der Umgestaltung der Schmiedgassen vorgestellt.

Die fachkundige Führung durch Julius Mihm schärfte auch den Blickwinkel auf so manches Haus, das mit sehr viel Gefühl und Respekt vor alter Baukultur renoviert und gestaltet wurde. Hierfür gebühre Dank und Respekt den Verantwortlichen, war man sich einig.

Gleichzeitig ging der Baubürgermeister auch näher auf die Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte ein, auf Gebäude, die der Renovierung noch harren und auf Neubauten, die viele Passanten als Bausünden zur Kenntnis nehmen. Hier wurde deutlich, dass Gebäude die Stadtlandschaft nicht für Jahre sondern für Jahrzehnte beeinflussen.

Chancen für eine Aufwertung dieses Stadtviertels erhofft man sich von den sogenannten Townhouses und dem geplanten Stadtturm im Bereich der ehemaligen Stadtmauer an der Hinteren Schmiedgasse oder durch mehr Grün am Schmiedtor und vor der Turmgasse. Obwohl die breiten Fahrbahnen bereits im vergangenen Jahrzehnt etwas zugunsten der Fußgänger reduziert worden waren, erscheinen sie immer noch eher überdimensioniert.

Am Ende dieses sonntäglichen Stadtspaziergangs bedankte sich die Gruppe bei Baubürgermeister Mihm für dessen subtile Betrachtung dieses Stadtviertels. Aufgefallen ist den Teilnehmern auch, dass am östlichen Eingang das Verkehrsschild Fußgängerzone fehlt, dafür aber ein Hinweis „Durchfahrt verboten“ steht. Dies sollte vom Ordnungsamt korrigiert werden, meinte die Gruppe.

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