Verkaufsoffener Sonntag in Gmünd: Freude beim Handel und bei den Besuchern

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Verkaufsoffener Sonntag
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Nach einer langen Durststrecke freuen sich alle Beteiligten, dass das Leben in der Gmünder Innenstadt wieder pulsiert.

Schwäbisch Gmünd. Am Sonntagnachmittag war in der Gmünder Innenstadt für viele was geboten: Neben dem Tag der Kulturen und dem Krämermarkt luden fast alle Gmünder Geschäfte zum verkaufsoffenen Sonntag. Hinzu kam herrliches Herbstwetter, sodass es etwa in der Postgasse und in der Bocksgasse zu halben Völkerwanderungen kam; und für viele war nicht nur Bummeln, Flanieren und Einkehr, sondern auch Shoppen angesagt.

Die Resonanz der Läden war überwiegend positiv. Claudia Alka etwa hatte für den Nachmittag vier Mitarbeiterinnen engagiert, die alle Hände voll zu tun hatten. Vor ihrem Laden „Stilbruch“ sorgte eine Modenschau für zusätzliches Publikum. Guter Nebeneffekt: Sie konnte dadurch den Ansturm etwas nach außen verlagern. Toll fand es die Chefin, dass einige Kundinnen einfach mitgelaufen sind und gleich ihre tollen Outfits präsentieren konnten.

Verantwortung wurde groß geschrieben beim ersten verkaufsoffenen Sonntag seit zwei Jahren. Bei Joachim Sorg von Outdoorzeit war zum Teil so viel los, dass er sich entschied, keine weiteren Kunden mehr reinzulassen. Dass die Geschäfte mit Verantwortung öffnen dürfen, hätte sich der Ladeninhaber auch während des coronabedingten Lockdowns gewünscht.

Auch Wolfram Leuze freute sich über den regen Besuch seines Geschäfts für Accessoires und Wohnen in der Bocksgasse. Bei ihm stünden breite Wege zur Verfügung, so dass immer ein Sicherheitsabstand eingehalten werden könne. Der Sonntag bedeute relaxtes Einkaufen, oft mit der ganzen Familie, was die Woche über einfach nicht möglich sei. Diesen Eindruck bestätigte Hans-Jörg Mayer vom Bettenhaus Krauss, der ebenfalls sagte, der verkaufsoffene Sonntag werde von den Kunden gut angenommen: „Die Leute bummeln durch den Laden und lassen sich inspirieren.“

Offen hatte auch das Samstagslädle im Milchgässle mit Upcycling-Produkten. „Die Leute freuen sich an der Wiederverwertung von Dingen“, erzählt Astrid Schacherl. Ein Paar aus Nordrhein-Westfalen hätte am liebsten nicht mehr benötigtes Geschirr vorbeigebracht. Sie schwärmt von der tollen Stimmung mit Live-Musik und Bewirtung durch das WeinMagazin vor dem Kornhaus. „Jetzt sollten nur noch die parkenden Autos vor dem Laden weg.

Dass die Stadt nun wieder pulsiert, „hat jeder Händler verdient“, sagt Simone Klaus. Die HGV-Geschäftsführerin freute sich, über die überwiegend zufriedenen Händler. Die sagten am Sonntag übrigens ganz fruchtig Danke: mit einem Gala-Apfel, auf den der Satz „Der Gmünder Handel sagt Danke“ graviert war.

Auch die Gmünder Stadtbibliothek beteiligte sich mit einem Bücherflohmarkt am verkaufsoffenen Sonntag.
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Der verkaufsoffene Sonntag lockte am Sonntag zahlreiche Menschen in die Gmünder Innenstadt. Eine Modenschau vor dem Laden „Stilbruch“ in der Postgasse sorgte für zusätzliches Publikum.

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