TSB Schwäbisch Gmünd bereit zum Gespräch mit OB Richard Arnold

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Der TSB-Sportpark
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Verein kündigt Erklärung zu Sportpark und Vergleichsvorschlag für Anfang der kommenden Woche an.

Schwäbisch Gmünd. Der TSB Schwäbisch Gmünd ist bereit zum Gespräch mit Gmünds Oberbürgermeister Richard Arnold. Dies sagte am Donnerstag TSB-Vorstandsmitglied Ernst Heidler. Er reagierte damit auf GT-Anfrage auf Aussagen von Oberbürgermeister Richard Arnold am Mittwoch im Verwaltungsausschuss. Arnold hatte den Stadträten in der ersten Sitzung des Verwaltungsausschusses nach der Sommerpause berichtet, dass er dem TSB am 2. September einen vierseitigen Brief geschrieben habe. In diesem Brief hatte Arnold dem TSB-Vorstand einen Termin in der ersten Septemberhälfte angeboten. Vom TSB habe er daraufhin nur eine kurze Mail erhalten, dass der Verein ihm Ende September einen Termin für Oktober vorschlägt.

In dem Brief hatte Arnold einen Kompromiss für den Honorarstreit zwischen TSB, Architekt Christof Preiß und Rechtsanwalt Werner Deininger vorgeschlagen. Danach soll der TSB noch eine Million Euro an Architekturbüro und Anwaltskanzlei bezahlen. Bis zum Kompromissvorschlag stand die Summe von 3,2 Millionen Euro im Raum. Arnold zeigte in seinem Brief auch auf, wie aus seiner Sicht der TSB-Sportpark im Laichle finanziert werden kann, um diesen schnell auf den Weg zu bringen. Arnold kalkuliert dabei für Sportpark und Sportplatz 10,1 Millionen Euro. Durch den Verkauf des Geländes in der Buchstraße für 8,2 Millionen Euro, Zuschüsse in Höhe von 600 000 Euro von WLSB und Stadt und eine vom TSB geplante Kreditaufnahme stünden dem Verein 11,5 Millionen Euro zur Verfügung, rechnet der OB in seinem Brief. Aus der Differenz von 1,4 Millionen Euro ergibt sich für den OB die Vergleichssumme von einer Million Euro im Honorarstreit. 400 000 Euro blieben danach für den TSB.

Der TSB-Vorstand hat den Brief des Oberbürgermeisters mit den Vorschlägen zur Finanzierung und zur Beilegung des Honorarstreits seinen beiden Anwälten übergeben. Der TSB wolle ein Gespräch mit dem Oberbürgermeister, möglichst vor dem ersten Gerichtstermin am 4. Oktober, sagte Heidler am Donnerstag im GT-Gespräch. Der Sprecher des TSB-Vorstands kündigte eine Erklärung des Vereins für den Anfang der kommenden Woche an, nach Gesprächen mit seinen Anwälten über den OB-Brief mit Vergleichs- und Finanzierungsvorschlag.

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