Am Sonntag wird der Viehfeiertag in der Wendelinuskapelle in Schönhardt gefeiert

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Die Wendelinuskapelle in Schönhardt.

Tradition Ein Viehfeiertag nur in Göggingen? Stimmt nicht, versichert Dietmar Springer aus Schönhardt. Auch hier, im idyllisch gelegenen Igginger Teilort auf der anderen Seite des Leintals, gibt es dieses Gelübde. Seit 1779, als in Schönhardt das Vieh von einer schrecklichen Seuche dahingerafft wurde, haben die Menschen um den Beistand Gottes und des Heiligen Wendelinus gefleht.

Zum Dank für deren hilfreiches Wirken wurde an einem Tag nach Jakobi, dem 25. Juli, gefeiert und nichts gearbeitet. „Seit einiger Zeit nun“, schreibt Dietmar Springer, „wird der Schönhardter Viehfeiertag stets am Sonntag nach dem 25. Juli mit einem festlichen Gottesdienst gefeiert, dem sich ein gemütliches Beisammensein im Garten um die Wendelinuskapelle anschließt.“ Dieses Jahr ist der Festgottesdienst am Sonntag, 31. Juli, um 10.30 Uhr. Er wird vom Gesangverein Germania Schönhardt musikalisch mitgestaltet. ⋌aks/Foto: hoj

Die spätgotische Madonna mit Kind, die als Patronin den Altar ziert, stand schon in der 1380 erbauten Vorgängerkapelle.

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