Blitzschnell geimpft

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Das Team (v.l.): Susanne Röhrle, Dr. Annika Platte, Sascha Schwerdtle, Ann-Kristin Fischer. Walter Weber und Jochen König.
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Zentrum in der Eschacher Halle

Eschach. Die Dankbarkeit ist riesig, der organisatorische Aufwand auch. „Aber das haben wir gerne gemacht“, betont Jochen König stellvertretend auch für seine Bürgermeisterkollegen. Immerhin 90 über 80-Jährigen aus Eschach, Göggingen, Obergröningen und Schechingen kommt dieses Engagement an diesem Mittwoch zugute. Und am heutigen Donnerstag sind noch mal rund 60 Über 70-Jährige aus den besagten vier Gemeinden dran. „Die Freude der Menschen darüber, dass sie die Impfung jetzt hier vor Ort bekommen, wiegt alle Mühen auf“, versichern die Organisatoren.

Die Bürgermeister Jochen König und Walter Weber, aber auch Susanne Röhrle von der Schechinger Verwaltung in Vertretung für Bürgermeister Stefan Jenninger, der wegen einer ganztägigen Fortbildung verhindert ist, packen tatkräftig mit an. Zum Beispiel auch, wenn es gilt, die Impfberechtigten anzurufen und ihnen mitzuteilen, dass sie schon etwa eine Stunde früher mit dem Termin dran sind. Da macht dann auch mal einer der Bürgermeister den Chauffeur, wenn die älteren Herrschaften zwar Zeit für den früheren Termin, aber keinen Fahrdienst haben.

In der Gemeindehalle selbst, die nach dem Vorbild anderer Impfzentren im Kreis eingerichtet ist, läuft es wie am Schnürchen. Das Team des Robert-Bosch-Krankenhauses mit Dr. Annika Platte an der Spitze, bewältigt bis zu zehn, statt der einkalkulierten sechs „Patienten“ in der halben Stunde. Und alle hätten die Impfung bislang gut vertragen, versichert Bürgermeister König. Der darüber hinaus in die Zukunft blickt. Am 2. und 3. Juni sind die Folge-Impftermine in der Eschacher Halle und bis dahin kann die Praxis Dr. Krubasik das Impfzentrum für ihre Patienten nutzen. Anke Schwörer-Haag

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