Die ersten Aufträge fürs Rieg-Areal in Leinzell sind vergeben

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Blick durch den Bauzaun aufs Rieg-Areal in der Ortsmitte. Foto: aks
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Großprojekt in der Ortsmitte startet. Noch wird Wohnraum für eine Familie gesucht.

Leinzell. „Alle Einsprüche sind im Sande verlaufen“, beschreibt Architekt Peter Kappes die Situation auf dem Rieg-Areal. Keines der Argumente, die ein Anwohner quasi im letzten Moment noch gegen den Neubau von rund 50 Wohnungen mit Tiefgarage, Apotheke und Ärztehaus vorbrachte, habe die Genehmigungsbehörde überzeugen können. Mit dem grünen Licht, das es deshalb für das Zukunftsprojekt in der Ortsmitte gab, wurden deshalb umgehend die Ausschreibungen versandt.

Nun sind die ersten Aufträge vergeben. Den Rohbau werde die Firma Züblin ausführen. Sie sei, erzählt Kappes, das einzige Unternehmen, das den nun wesentlich engeren Zeitrahmen für die Bebauung des Rieg-Areals habe einhalten können. „Wir haben durch den Einspruch sechs Monate verloren. Da mussten die kleineren, örtlichen Rohbauunternehmen leider abwinken“, beschreibt der Architekt. Immerhin für den Holzbau in allen acht Dachgeschossen habe man an einen örtlichen Unternehmer vergeben können. Die Firma Holzbau Kruger aus Abtsgmünd bekam den Zuschlag.

Eine stetig steigende Betriebsamkeit sagt der Architekt nun für das Gelände vorher. Zunächst werden die Bauzäune ausgetauscht und die Krane gestellt. „Zwei bis drei werden es schon sein“, vermutet Peter Kappes, der in der nächsten Woche zur Besprechung über die Baustellenorganisation geladen hat. Noch allerdings steht mit dem Haus Haldenwanger ein letztes Gebäude auf dem Gelände. Hier sind noch Mieter auf der Suche nach einer Ersatzwohnung. Eine junge Familie mit einem kleinen Kind braucht noch eine etwa 80 Quadratmeter große Wohnung. „Wir haben den Leuten noch nicht gekündigt. Wir wollen uns einigen und helfen beim Umzug. Wir kriegen das hin“, meint Peter Kappes zuversichtlich, obwohl Anfang April der Abbruchbagger für dieses letzte Gebäude anrücken soll. Was übrigens wieder mit einer Feuerwehrübung kombiniert wird, sagt Bürgermeister Marc Schäffler, der sich ebenfalls an der Wohnungssuche beteiligt und Angebote entgegennimmt. Es liege im Interesse der Gemeinde, dass es endlich losgehen kann auf dem Rieg-Areal. 

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