Eine Botschaft: Gerecht ist, wenn jeder genügend hat

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Die große Gruppe der Teilnehmer und das Organisationsteam der Kinderbibeltage im Spraitbacher evangelischen Gemeindehaus.

Knapp 30 Mädchen und Jungs erlebten, was Jesus zum Reich Gottes erzählt hat.

Spraitbach. Mit Ruben und Johanna, zwei Kindern, die zur Zeit Jesu lebten, erfuhren knapp 30 Mädchen und Jungs bei den ökumenischen Kinderbibeltagen in Spraitbach, was Jesus meinte, wenn er vom Reich Gottes sprach.

Das Vorbereitungsteam hatte sich viel einfallen lassen und präsentierte den gespannt zuschauenden Kindern zum Beispiel das Gleichnis vom verlorenen Sohn mit einem Schattenspiel. Oder Jesu Erzählung von den Arbeitern im Weinberg konnten alle in einer Mitmachgeschichte nacherleben.

Wie geht es im Reich Gottes zu? Wie wünscht sich Gott, dass die Menschen schon auf dieser Welt miteinander umgehen? Dazu sollen sie sich an Gottes Beispiel orientieren, hat Jesus gesagt. So wie der Vater seinem jüngeren Sohn vergibt, obwohl dieser sein ganzes Erbe verschleudert hat, so sollen die Menschen auch einander vergeben. So wie sich der Vater wünscht, dass auch der ältere Sohn, der wütend ist über die Rückkehr des Taugenichtses, beim Wiedersehensfest mit feiert, so sollen sich die Menschen aneinander freuen. Bei der Geschichte von den Arbeitern im Weinberg ging es um das Thema Gerechtigkeit. Was ist gerecht? Wenn alle das Gleiche bekommen oder wenn jeder nur nach seiner Leistung bezahlt wird? Nein, gerecht ist es, sagt Jesus, wenn jede und jeder das bekommt, was er und sie zum Leben braucht.

Begleitet wurden die Kinder von einem Team Erwachsener und Jugendlicher aus der evangelischen Kirchengemeinde und der katholischen Kirchengemeinde Spraitbach/Ruppertshofen. Diese präsentierten die Bibelgeschichten, sangen und bastelten mit den Kindern und leiteten fröhliche Spiele an, sodass überall im evangelischen Gemeindehaus Kinderlachen zu hören war.

Den gemeinsamen Abschluss bildete ein Familiengottesdienst. Unter Gottes Segen gingen alle voll Vorfreude auf die nächsten Kinderbibeltage auseinander.

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