Gemeinden bieten jetzt Tankmöglichkeit fürs E-Auto

  • Weitere
    schließen
+
In Täferrot: (v.li.) Sebastian Maier, Hans Broos, Doris Schelmbauer, Bürgermeister Markus Bareis, Lorenz Eitzenhöfer und Ingrid Bareis.

E-Ladesäulen n Ruppertshofen am Kultur- und Sportzentrum und in Täferrot beim Rathaus.

Ruppertshofen/Täferrot. Deutschland strebt in den kommenden Jahren die Klimaneutralität an. Ganz in diesem Zeichen wurde am Donnerstag ein „wichtiger Schritt“ gemacht, wie es der Täferroter Bürgermeister Markus Bareis beschrieb. Denn ab sofort kann dort an zwei Parkplätzen nahe des Rathauses das Elektroauto aufgeladen werden.

Lorenz Eitzenhöfer, zuständig für kommunales Management bei der ODR, und Sebastian Maier als technischer ODR-Vorstand nahmen offiziell die E-Säule in Betrieb. An ihr können künftig zwei Fahrzeuge gleichzeitig aufgetankt werden. Bareis bezeichnete diese Inbetriebnahme als „Grund zur Freude“ und verwies darauf, dass die Gemeinde allein sich diese Investition in den kommenden Jahren nicht hätte leisten können.

Getankt werden kann sowohl mit der „MobilityMe“-Ladekarte als auch mit der entsprechenden App per Handy. Bei Zweiterem braucht es in Täferrot allerdings noch Geduld. Denn bislang gibt’s im Ort noch ein stattliches Funkloch - „von Brücke zu Brücke“, wie Bareis bedauerte. Aber auch dieses Funkloch soll kurzfristig noch „gestopft“ werden. Entsprechende Gespräche mit Vodafone bezüglich eines Sendemasts werden laut Bürgermeister aktuell geführt.

Vorab hatten sich die Vertreter der ODR bereits in Ruppertshofen am Kultur- und Sportzentrum Jägerfeld eingefunden. Auch hier gibt’s jetzt eine E-Ladesäule, an der zeitgleich zwei Fahrzeuge betankt werden können. Bürgermeister Peter Kühnl informierte, dass bereits einige E-Fahrzeuge in der Gemeinde genutzt werden. Und er freute sich daher, dass diese nun auch am Ort aufgeladen werden können.

Vorstandsmitglied Sebastian Maier betonte, dass es die EnBW/ODR als wichtig erachtet, auch auf dem Land die nötige Infrastruktur für die E-Mobilität zu schaffen. Und, obwohl es aktuell noch viel Luft nach oben gebe bei der tatsächlichen Nutzung, sei dies eine wichtige Investition in die Zukunft. „Der Markt wächst stetig“, nickte Bürgermeister Peter Kühnl bestätigend.

An den E-Ladesäulen im Jägerfeld können zeitgleich zwei Fahrzeuge aufgeladen werden mit maximal 22 Kilowatt Ladeleistung. Anja Jantschik

Bürgermeister Peter Kühnl präsentiert in Ruppertshofen mit Sebastian Maier und Lorenz Eitzenhöfer die neue E-Ladesäule.

Zurück zur Übersicht: Schwäbischer Wald

WEITERE ARTIKEL