Richtfest am Gögginger Pflegeheim

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Richtfest bei der Seniorenresidenz und bei den Generationenwohnungen in Göggingen am Mittwoch: Der Bau ist im Zeitplan. Im Mai kommenden Jahres sollen die ersten Bewohner einziehen.
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Auf der Baustelle für Pflegeappartements und Generationenwohnungen in Göggingen ist Halbzeit. Bis Mai 2022 sollen die Pflegeplätze bezogen werden können.

Göggingen

Der Rohbau steht, jetzt werden die Fenster eingebaut und es wird mit dem Innenausbau begonnen. An der Seniorenresidenz in Göggingen, wo 60 Pflegeappartements sowie 16 Seniorenwohnungen entstehen, konnte am Mittwoch Richtfest gefeiert werden.

Zuversichtlich blickt Pflegeheimbetreiber Alexander Thoma auf die Bauzeit. Er geht davon aus, dass im Mai 2022 die Pflegeappartements in Betrieb genommen werden können. Die Zeit dränge, dass man mit den 33 Pflegeheimbewohnern aus Schechingen schnell nach Göggingen in den Neubau umziehen kann. „Wir haben Handlungsdruck“, beschreibt er. Erfreut zeigt er sich darüber, dass die am Bau beteiligten Firmen alle aus der Region kommen. Nach dem Umzug von Schechingen nach Göggingen verfüge die Einrichtung über das Doppelte an Pflegeplätzen. Die Zahl steige auf 60 Pflegeappartements. Auch das Personal, aktuell zwischen 40 und 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, steige auf 60. Wenn man die Teilzeitverträge im Blick habe, sogar auf 70 Arbeitsplätze, so Thoma. „Wir werden aufrüsten, das Bewerberverfahren startet im Herbst“, kündigt er an. Das geplante Café am Eckpunkt des Baus bezeichnet Thoma als Begegnungsstätte zwischen den Bewohnern und den Gögginger Einwohnern.

Vier Wohnungen noch zu haben

Direkt im Anschluss an die Appartements präsentiert sich der Rohbau für das Generationenwohnen. Insgesamt 16 barrierefreie Wohnungen entstehen. Aufsichtsrat Björn Peickert von Deutschland.Immobilien informiert beim Richtfest darüber, dass mittlerweile noch vier Wohnungen zum Verkauf stehen. Nach dem traditionellen Richtspruch, den Zimmermann Markus Blum für die Firma Holzbau Weber aus Ebnat hält, geht Architekt Marcus Schleuter auf die Eckdaten des Baus ein. Er erinnert, dass am 4. September 2020 die Grundsteinlegung erfolgte und man nun Halbzeit auf dem Bau habe. „Jetzt wird mit dem Innenausbau gestartet“, kündigt er an.

Bürgermeister Walter Weber erinnert an die Zeit der ersten Gespräche zwischen der Verwaltung und Pflegeheimbetreiber Alexander Thoma. Diese seien stets fruchtbar gewesen und man sei schließlich in die lange Planung eingestiegen. „Lange Planungs- und kurze Bauzeit“, beschreibt er. Und stellt erfreut fest, dass trotz des harten Winters stets reges Treiben auf der Baustelle herrschte. Weber beschreibt den guten Standort für das „markante Gebäude“, der einen „klasse Blick“ auf die Kaiserberge garantiere.

Als Generalunternehmer berichtet Geschäftsführer Jan-Philip Heim von der Heim-Infrastrukturbau aus Göppingen-Voralb, dass auch in Corona-Zeiten die fleißige Bauwelt ein „verlässliches Zugpferd der Wirtschaft“ sei und sich von einer Pandemie nicht unterkriegen lasse. Man sei im Zeitplan, auch wenn man zu Beginn auf „Gögginger Fels“ traf, der hart wie Stahl sei – aber leider nicht so wertvoll. Der Rohbau sei nun abgeschlossen und ein Teil der Fenster bereits montiert. Abschließend dankt er allen am Bau beteiligten Firmen für die „sehr gute Zusammenarbeit“.

Die beteiligten Firmen kommen alle aus der Region.“

Alexander Thoma,, Pflegeheimbetreiber

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