Höchste Konzentration im Parcours

Fast 200 Kinder und Jugendliche haben in Abtsgmünd um ein Ticket für das württembergische ADAC Jugendfahrradturnier-Finale gekämpft. Halbfinale ist am Sonntag.

Bürgermeister Armin Kiemel und Winfried Lining, der Vorsitzende des ausrichtenden MSC Abtsgmünd, gaben den Startschuss für das Halbfinale Nordwürttemberg. Rund 50 Ehrenamtliche waren im Einsatz. Die Gartenfreunde Abtsgmünd sorgten für das Catering. Mehr als 300 Zuschauer füllten die Tribüne in der Kochertal-Metropole. In drei verschiedenen Altersklassen, unterteilt nach Jungen und Mädchen, qualifizierten sich die jeweils besten 15 Starter in der Gruppe für das württembergische Endturnier in Wernau am 19. Oktober. Besonders spannend gestalteten sich viele Entscheidungen, da neben der Anzahl der Fehler auch die Zeit auf dem letzten Streckenabschnitt eine wichtige Rolle spielt. So entschieden in manchen Fällen nur wenige Zehntelsekunden. Das ADAC Fahrradturnier ist ein wichtiger Baustein der Verkehrssicherheitsarbeit. Die Kinder und Jugendlichen müssen mit ihren Fahrrädern einen Parcours bewältigen, der höchste Konzentration erfordert. Unter den Augen von Punktrichtern steuern sie auf der rund 200 Meter langen Strecke acht Stationen (Anfahren, Spurbrett, Kreisel, Achter, Schrägbrett, Spurwechsel, Slalom, Bremstest) an und sollen beweisen, dass sie fehlerfrei und sicher Rad fahren können. Zur Nervenprobe wird dabei häufig der so genannte Achter, bei dem die Kinder und Jugendlichen ihr Rad durch eine enge Gasse aus Holzklötzchen lenken müssen. MSC-Vorsitzender Winfried Lining zog eine positive Bilanz. "Es herrschte eine tolle Atmosphäre, der Dank gilt allen Helferinnen und Helfern."

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