Schüler mit digitalen Medien fördern

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Iggingens Gemeinderäte drücken die Schulbank – zumindest für einen Abend. In der jüngsten Sitzung des Geminderates machten sie sich ein Bild von der digitalen Ausstattung der Grundschule im Ort.

Das Igginger Gremium besichtigt in der Sitzung die Grundschule im Ort. Rund 100 000 Euro wurden für die digitale Ausstattung der Klassenräume investiert.

Iggingen

Wlan, Dokumentenkameras und als Einstieg 20 iPads für die Schüler: Zahlreiche Maßnahmen zur digitalen Ausstattung wurden in der Igginger Grundschule umgesetzt. Bei einem Vor-Ort-Termin informierte sich der Gemeinderat über die vielfältigen Möglichkeiten, mit der neuen Medienausstattung den Unterricht zu gestalten.

Bereits in den Herbstferien 2020 wurde die Grundschule von der Firma Motec aus Brainkofen verkabelt und die Klassenzimmer wurden mit Wlan ausgestattet. Eine neue Telefonanlage konnte in Betrieb genommen werden. In den Faschingsferien erhielten sechs Klassenräume Beamer, Dokumentenkameras, Apple-TV und Lautsprecher. Im Februar kam die Nachricht, dass der von der Grundschule ausgearbeitete Medienentwicklungsplan (MEP) vom Landesmedienzentrum Baden-Württemberg freigegeben wurde. „Der MEP war Voraussetzung, dass die Gemeinde die Förderungen aus dem Digitalpakt Schule abrufen konnte“, sagte Bürgermeister Klemens Stöckle. Die Gesamtkosten beliefen sich auf rund 100 000 Euro, an Zuschüssen wurden der Gemeinde Mittel in Höhe von 50 221 Euro für die digitale Infrastruktur bewilligt.

Mittlerweile wurde auch ein Klassensatz iPads angeschafft, vier neue Laptops stehen den Lehrern zur Verfügung. „Die neue Technik ist schon viel im Einsatz und hat auch während der Zeit des Homeschoolings den Unterricht ergänzt und unterstützt“, erklärte Rektorin Sabine Schimo-Zischka Die praktische Anwendung wurde den Gemeinderäten von Lehrerin Corina Brecht vorgeführt. „Uns werden ganz neue Möglichkeiten für den Unterricht und auch für die Förderung unserer Schüler geboten“, so die einhellige Meinung des Kollegiums. Auch die Raumsituation in der Grundschule wurde bei der Besichtigung angesprochen. Der Grund: Steigende Schülerzahlen lassen die Raumkapazität an ihre Grenzen kommen. „Die Grundschule wurde zwar zweizügig für acht Klassen ausgebaut, in den letzten Jahren sind aber neue Angebote wie Betreuung, Mittagessen und AG-Angebote dazugekommen“, sagte Stöckle. Damit seien auch die Anforderungen gestiegen. Im kommenden Schuljahr besuchen 100 Kinder die Grundschule. Erstmals seit vielen Jahren gibt es zwei erste Klassen. Im Schuljahr 2024/25 wird die Schule voraussichtlich sieben Klassen haben.

Die neue Technik hat während der Zeit des Homeschoolings den Unterricht ergänzt und unterstützt“

Sabine Schimo-Zischka,, Rektorin

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