Mutlanger Schüler im Gipfelglück

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Natursport-AG der Hornbergschule Mutlangen

Die Natursport-AG der Hornbergschule Mutlangen kletterte in den Tannheimer Bergen auf die Rote Flüh und den Friedberger Klettersteig.

Mutlangen

Nach zwei Jahren Zwangspause konnte die Natursport-AG unter der Leitung von Manfred Paulowitz und Alex Reichenauer wieder durchstarten. Bei Aktionen wie einem Erlebnis- und Vertrauenstag, bei Höhlenbefahrungen und beim Klettern stellten die Schüler der 7. Klassen unter Beweis, dass sie sich aufeinander verlassen und einander vertrauen können.

Wichtiger Bestandteil aller Aktivitäten ist das korrekte Anwenden der Kletterausrüstung sowie die Sicherungstechnik. Zur Vorbereitung auf die traditionelle Abschlusstour machten die Teilnehmer im Klettergarten Stetten erste Klettererfahrungen am Naturfels. Bei einer weiteren Vorbereitungstour wurden die Schüler ins Klettersteiggehen eingeführt.

Im Talort Nässelwängle angekommen und nach letztem Check der Ausrüstung ging es auf die erste Etappe, den Aufstieg zur Gimpelhütte auf 1720 Metern, durch die hohen Temperaturen eine schweißtreibende Angelegenheit. Nach einem zünftigen Bergsteigeressen wurde mit Wanderkarte der Plan für den nächsten Tag besprochen.

Ein herrlicher Morgen begrüßte die noch etwas müden Hornbergschüler, die sich den Aufstieg zur 2111 Meter hohen Roten Flüh vorgenommen hatten. Bei bestem Bergwetter erklommen die Natursportler das Gipfelkreuz. Nach einer verdienten Rast wurde es ernst: Die Schülerinnen und Schüler legten ihre Steinschlaghelme und Klettersteigausrüstung an und stiegen zum anspruchsvollen Kalkgrat hinunter, der zum Friedberger Klettersteig auf den Schartenschrofen (1972 m) führt. Es handelt sich dabei um reine Felspassagen, bei der Schwindelfreiheit und absolute Trittsicherheit notwendig sind. Den steilen Klettersteig, mit der Bergausrüstung auf dem Rücken, absolvierten die Schüler mit erstaunlicher Genauigkeit und Konzentration. Ein zweistündiger Abstieg nach Nesselwängle hinunter sowie eine Erfrischung im Haldensee bildete den Abschluss einer gelungenen Bergtour.

Man sei mit dem Gefühl nach Hause gefahren, etwas Besonderes erlebt und geleistet zu haben, so der Bericht der Hornbergschule.

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