Zehn Wohnungen in der Hauptstraße

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In der Hauptstraße, direkt gegenüber vom Rathaus (weiß mit grauem Dach in der Bildmitte), wird sich der Neubau in die Reihe der höheren Bauten einreihen. Aus dieser Perspektive, vom Lammplatz aus, wird es das Nachbargebäude aber nicht überragen.
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Mutlanger Gremium gibt grünes Licht für das lange diskutierte Projekt. Themen sind noch mal die Tiefgaragenausfahrt und die Mülleimer am Tag der Abfuhr.

Mutlangen. Namentliche Abstimmung hat Melanie Kaim beantragt - und alle sind dafür, dass schriftlich festgehalten wird, wer das Bauvorhaben in der Ortsmitte befürwortet und wer nicht. Fünf Gegenstimmen gibt es - allesamt von der UWL. Eine Enthaltung und zehn Ja-Stimmen bringen die Entscheidung: Mitten in Ort, auf den Grundstücken Hauptstraße 21/23, werden zwei Gebäudekörper entstehen mit insgesamt zehn Wohnungen und im Erdgeschoss einem kleinen Laden. In einer Tiefgarage, sowie ebenerdig, werden acht Stellplätze für Autos gebaut. Der Kinderwagenabstellplatz für St. Elisabeth bleibt erhalten und wird obendrein überdacht. 

Insgesamt ist der Gebäudekomplex 70 Zentimeter niedriger als die im Süden angrenzende Apotheke. Das Erdgeschoss der zur Hauptstraße hingewandten Front ist so weit zurückgesetzt, dass 4 bis 4,5 Meter Privatgrund bis zum Gehweg bleibt. Dieser könnte als Pkw-Stellplatz genutzt werden.

Zwei neuralgische Punkte wurden im Gremium nochmals thematisiert. Julia Windschüttl und Monika Offenloch hinterfragen, ob durch die Tiefgaragenausfahrt eine Gefahr für die Passanten in der Hauptstraße ausgehen könne. „Das ist ein heikler Punkt, aber das Thema ist zu Ende gedacht“, antwortet zuletzt der Architekt, dem die Bürgermeisterin dazu noch das Wort erteilt. Ein Pkw habe ausreichend Platz, um vorwärts oben auf Privatgrund zu stehen und das Sichtfeld auf die Hauptstraße entspreche den Vorschriften. Ordnungsamtsleiter Wolfgang Siedle hatte zuvor schon erklärt, dass bei der Apotheke daneben, wo die Fahrzeuge rückwärts auf die Hauptstraße ausparken müssen, seit einiger Zeit ein Spiegel für mehr Sicherheit sorge. Dies könne, wenn sich in der Praxis tatsächlich noch Bedarf ergäbe, als zusätzliche Sicherheit so ebenfalls gehandhabt werden.

Klaus Vogel und Melanie Kaim fürchten, dass Mülltonnen und blaue Tonnen, die am Abfuhrtag am Straßenrand bereit gestellt werden müssten, für Probleme sorgen könnten. Da könne es eng werden. „Wenn die Anwohner einverstanden sind, warum sollten wir dagegen sein“, meint Harald Pfitzer. Das sieht die Mehrheit ebenso.

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