Wie Flüchtlinge leben

Das ökumenische Männervesper der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde in Ruppertshofen beschäftigte sich mit der Flüchtlingsproblematik.

Bernd Sattler von der Bürgerinitiative gegen Fremdenfeindlichkeit – Arbeitskreis Asyl stellte die in den 90er-Jahren gegründete Initiative vor. Alwin Sattler gab Einblick in Fluchtgründe, Flüchtlingszahlen und das Asylverfahren in Deutschland. Dabei kamen aktuelle Fakten zur Unterbringungssituation und zum Zuteilungsverfahren im Ostalbkreis zur Sprache. Als Gäste sprachen Sulja Sevki – aus dem Kosovo stammend und seit über zehn Jahren in Ruppertshofen lebend – und Kazim Mohammadi, der von seiner Flucht als Minderjähriger aus Afghanistan und seinem schwierigen Start in Gmünd berichtete. Nach langem Warten dürfe er nun eine Ausbildung als Altenpflegehelfer im Blindenheim St. Josef absolvieren. Pfarrer Stephan Schiek äußerte die Hoffnung, dass das Engagement der Bürgerinitiative Unterstützung aus den Kommunen und Kirchengemeinden bekomme.

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