Großes Interesse an „Löwen-Areal“-Bebauung

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Das Löwen-Areal
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Neben dem Wohnprojekt geht's in der Sitzung um den Breitbandausbau und den Krippenweg.

Waldstetten-Wißgoldingen. Die Zukunft Wißgoldingens war Thema im Ortschaftsrat. Nach Abschluss der Bauarbeiten im nächsten Jahr werden alle Haushalte im Ort durch eine 15 Kilometer lange Glasfaserleitung mit schnellem Internet versorgt. Ein Vorreiter-Projekt, das von Waldstetten angestoßen wurde, freut sich Bürgermeister Michael Rembold.

Die Gemeinde trägt 500 000 Euro der Gesamtsumme von 4,5 Millionen Euro selbst. Der Rest wird von Bund und Land zugesteuert. Alle Haushalte, Außengehöfte und Schulen werden ans schnelle Internet angeschlossen. Attraktiv ist am „Weißen und Grauen Flecken-Programm“, dass die Installation der Breitbandversorgung die Abnehmer nichts kostet.

Interesse am „Löwen-Areal“

Auf dem „Löwen-Areal“ gegenüber der Kirche St. Johannes Baptist ist auf 1600 Quadratmeternein Wohnprojekt mit Quartiersangeboten geplant. Wie Ortsvorsteherin Monika Schneider berichtete, haben sich bis zum Bewerbungsschluss am 15. November bereits zwölf Kaufinteressierte für eine der geplanten Wohnungen gemeldet.

Angestrebt wird die Bildung einer Baugemeinschaft, die den Kauf des Grundstücks tätigt und selber baut. Dafür hat die Gemeinde Waldstetten ein Exposé entwickeln lassen von der citiplan GmbH, in dem das Projekt und die Möglichkeiten der Beteiligung an altersgerechtem und Familienwohnen, an Eigentumswohnung oder zur Miete erläutert werden. Das Exposé liegt im Bezirksamt aus.

Bürgermeister Michael Rembold fasste die Vorteile einer privaten Baugruppe zusammen: Diese erhalte den Bauplatz günstiger, baue zu einem besseren Preis als ein Bauträger, man könne sich seinen Nachbarn aussuchen, außerdem eine maßgeschneiderte Lösung anstreben. Sollte eine private Baugruppe nicht zustande kommen, könne jederzeit ein Bauträger übernehmen.

Krippen kehren zurück

Zu Publikumsmagneten wurden im Jahr 2021 die Krippenwege Stuifen und Bronnforst. Am 17. Dezember geht es am Stuifen wieder los, für den bereits 80 Krippen gemeldet wurden. Neu sind die Holzhäusle des Bauhofs, in denen die Bewirtung von Feuerwehr und Vereinen übernommen werden. 

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